Am Tabu-Thema Sterben rütteln - Gespräche übers Lebensende

«Palliative Care» ist in den letzten Jahren ein wichtiger Bereich der Medizin geworden. Die Betreuung bis zum Tod von schwer kranken Menschen ist in den Spitälern und Pflegeheimen umfassend gesichert. Im ambulanten Bereich braucht es jedoch noch mehr Fachwissen.

Eine betagte Frau liegt auf dem Bett und lässt sich behandeln.

Bildlegende: Viele Menschen haben den Wunsch, zu Hause sterben zu können. Keystone

Der Kanton Zürich hat vor bald zehn Jahren Strategien für «Palliative Care» aufgebaut. Heute sind nicht nur die Pflegeheime auf den Umgang mit Sterbenden spezialisiert, auch viele Spitäler haben Palliativ-Abteilungen. «Palliative Care» will schwer kranken Menschen eine schmerzfreie letzte Lebensphase bis zum Tod ermöglichen.

Stationär ist die Betreuung von unheilbar kranken Menschen umfasssend gewährleistet. Im ambulanten Bereich fehlt aber noch häufig das Fachwissen. Am Internationalen Tag der «Palliative Care» fokussiert die Fachstelle Zürich und Schaffhausen deshalb auf die ambulante Betreuung von unheilbar kranken Menschen. Mit verschiedenen Aktionen lädt sie die Bevölkerung zu Gesprächen über das Sterben ein. Damit soll an einem Tabu gerüttelt und die Bevölkerung für «Palliative Care» sensibilisiert werden.