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Zürich Schaffhausen Am Unispital Zürich bleiben Bettchen für Frühgeborene leer

Vor einem Jahr wurde die neue, top moderne Neonatologie-Abteilung des Universitätsspitals Zürich in Betrieb genommen. Noch immer läuft sie jedoch nicht auf vollem Betrieb. Der Grund: Das Spital findet nicht genügend Pflegefachfrauen.

Die topmoderne Neonatologie-Abteilung des Unispitals Zürich: Es fehlt noch an Personal.
Legende: Die top moderne Neonatologie-Abteilung des Universitätsspitals Zürich: Es fehlt noch an Personal. zvg Universitätsspital Zürich

Bis Ende dieses Jahres wollte das Universitätsspital (USZ) 25 zusätzliche Pflegerinnen einstellen: «Dieses Ziel werden wir nicht erreichen», erklärte die Leiterin der Pflegeabteilung, Bettina Merz, gegenüber dem Regionaljournal. Bisher konnte erst die Hälfte der Stellen besetzt werden. Der Markt sei völlig ausgetrocknet. Zudem seien die Arbeitsbedingungen mit Nacht- und Wochenendschichten für viele Frauen nicht sehr attraktiv.

Suche im Ausland

Das USZ sucht die Pflegerinnen nun im Ausland. «Wir haben Inserate in Fachpublikationen im Ausland geschaltet», erklärt Bettina Merz. Rekrutiert wird im deutschsprachigen Raum, aber auch von Holland bis Portugal. «Wir achten jedoch darauf, dass die Leute Deutsch sprechen – ohne das geht es nicht.» Bis die Stellen besetzt sind, bleiben vier zusätzliche Betten für Frühgeburten leer.

3 Kommentare

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  • Kommentar von A.Schweigler, ZH
    Leider bleiben wegen Fachpersonalmangels nicht nur dort Betten frei . Der mangel ist enorm und es wird wohl nicht besser werden. Alle Kliniken in der Schweiz haben dass selbe Problem es fehlen 1000sende ausgebildeter Fachpersonen. Und bei solchen aussichten ist es auch immer schwierig einen unterbezahlten, anstrengenden , 24Std mit allen Diensten Knochenjopp schmackhaft zu machen. Da kommen nicht mal mehr die Deutschen.Die gehen auch eher wieder.
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  • Kommentar von Margrit Holzhammer, 8903 Birmensdorf
    Das erstaunt mich nicht. Ich weiss aus eigener Erfahrung wie mit hochqualifiziertem Pflegepersonal umgegangen wird. Die Schweizerbevölkerung wird es noch erfahren.
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    1. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Frau Margrit Holzhammer, 8903 Birmensdorf, tun Sie sich keinen Zwang an, lassen Sie uns teilhaben an Ihren Erfahrungen. - Vielleicht ändert sich dann etwas und wird besser.
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