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Zürich Schaffhausen Ancillo Canepa: «Einzeltäter müssen härter verfolgt werden»

FCZ-Präsident Ancillo Canepa hat das Stadionverbot für FCZ-Fans im Spiel gegen den FC Aarau nachvollziehen können. Er sieht in Kollektivstrafen aber keine langfristige Lösung, um Ausschreitungen zu verhindern. Die Hooligans müssen verfolgt und hart bestraft werden können.

Legende: Audio Wochengast Ancillo Canepa abspielen.
17 min

Der FC Zürich hat ein Problem mit seinen radikalen Fans. Nachdem die Situation in Basel vollends eskaliert war, hat die Aargauer Polizei nun erstmals das Hooligan-Konkordat durchgesetzt und den FCZ-Fans für das Spiel von gestern Samstag ein Stadionverbot erteilt.

Trotz des Stadionverbots reisten zwischen 200 und 300 Fans nach Aarau. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Konfrontationen gab es keine, die Fans wurden aber vorübergehend festgehalten und einzeln weggeführt. FCZ-Präsident Ancillo Canepa war vor Ort und sprach mit den Fans. Er hofft, dass die Justiz nachsichtig ist und der friedliche Auftritt der FCZ-Fans in Aarau für diese keine strafrechtlichen Konsequenzen nach sich zieht.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Edi Steinlin, Zürich
    Canepa kann auch nicht viel machen, eines ist klar, ihm gehen die Chaoten genau so auf den Wecker wie uns. Die Schuldigen sitzen in der Justiz, dort passiert nicht wenn man ihnen einen Sachbeschädiger oder Gewalttäter zuführt. Unsere teure Justiz ist vollkommen unfähig, ausser bei Autofahrern. Die werden knallhart verurteilt und zahlen bis zu geht nicht mehr.
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  • Kommentar von Urs Rösli, Zürich
    Blablabla von Herrn Canepa. Aber gemacht hat er noch nie etwas....
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    1. Antwort von Jim James, Zürich
      Blabla von Herrn Rösli, welch eine konstruktive Kritik von Ihnen. Ohne Herr Canepa gäbe es keinen FCZ mehr, haben Sie jedes Jahr 2-4 Mio. locker? Was soll der Herr Canepa denn genau machen, haben Sie einen konkreten Vorschlag Herr Rösli? Bitte bedenken Sie das Gewaltmonopol liegt beim Staat
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    2. Antwort von Urs Rösli, Zürich
      Nun, Jim James, für mich ginge die Welt nicht unter, wenn es keinen FCZ mehr gäbe. Ich weiss nicht, ob Ihnen Edi Nägeli noch ein Begriff ist. Er war Präsident des FCZ und hat ihn mit klarer Hand geführt. Ob es sinnvoll und intelligent ist, Geld in einen Verein hineinzubuttern, der doch eher erfolglos ist? Der von gewalttätigen Fans begleitet wird? Und ich habe etwas dagegen, beim gewalttätigen Sport irgendwelche Verantwortung auf den Staat abzuwälzen.
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    3. Antwort von Jim James, Zürich
      Sehr geehrter Herr Rösli, ob Ihnen der FCZ wichtig ist oder nicht ist Ihre entscheidung und tut gar nichts zur Sache. Falls Sie Milliardär sind und sich eine Privatarmee leisten können, kann ich Ihren Standpunkt nachvollziehen. Wenn man aber kein Geld für eine Privatarmee hat sollte man froh sein, dass der Staat für Recht und Ordnung sorgt, wenn Sie nicht meiner Meinungsind rate ich Ihnen nach Somalia zu ziehen. Dort wird der Staat nicht mehr zur verantwortung gezogen.
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    4. Antwort von P. Stalder, Luzern
      @Jim. Wenn Sie die Interviews von Canepa während den letzten Jahren etwas recherchiert hätten, würden Sie feststellen, dass Canepas Standpunkt alles andere als klar war (ist); bzw. sogar z.T. den Eindruck erweckte, dass Hooligans zur "guten emotionalen" Fussball-Atmosphäre beitragen würde. Sollte sich zwischenzeitlich Canepa vom Saulus zum Paulus gewandelt haben, soll er dies bitte mit Taten beweisen; und nicht mit unehrlichen blablabla Worthülsen;...dann hätte Canepa sogar auch meinen Respekt!
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    5. Antwort von Urs Rösli, Zürich
      Ich glaube, Herr Jim James, Sie schiessen da ein wenig am Ziel vorbei. Meine Meinung ist schlicht und einfach, dass nicht der Staat zur Verantwortung gezogen werden soll, wenn in einem Sportverein Subjekte auftauchen, die glauben, mit Gewalt ihren Verein unterstützen zu müssen. Sondern meine Meinung ist, dass dafür der entsprechende Verein Verantwortung trägt. Aber ich verstehe: Sie gehören zu den Menschen, die denken, Gewinn mir, Verlust dem Staat.....
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