Andrea Stauffacher kann am 1. Mai mitmarschieren

Die Zürcher Linksaktivistin, verurteilt wegen Sprengstoffanschlägen, darf das Gefängnis vorzeitig verlassen. Die 64-Jährige hat zwei Drittel ihrer Strafe abgesessen und kommt deshalb voraussichtlich am 21. April wieder frei.

Andrea Stauffacher vor einem kämpferischen Transparent.

Bildlegende: Bald auf freiem Fuss: Andrea Stauffacher. Keystone

Bei Andrea Stauffacher drohe keine Rückfallgefahr, ausserdem habe sie sich im Strafvollzug angemessen verhalten, bestätigte ihr Anwalt Marcel Bosonnet eine Meldung der «NZZ am Sonntag». Die Mitbegründerin des revolutionären Aufbaus sitzt seit 13. Mai 2013 im Gefängnis von Winterthur.

Das Bundesstrafgericht hatte Stauffacher im November 2011 wegen Gefährdung durch Sprengstoffe in verbrecherischer Absicht und Sachbeschädigung zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 17 Monaten verurteilt. Sie sei schuldig, mit umgebauten Knall-Raketen Attacken auf das Spanische Generalkonsulat sowie ein Gebäude der Kantonspolizei in Zürich verübt zu haben.