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Zürich Schaffhausen Asylbewerber fordern mehr Freiraum

Linke Aktivisten und Flüchtlinge haben einen Teil des Zürcher Kulturzentrums Rote Fabrik besetzt. Sie wollen damit auf die angeblich schlechten Bedingungen in den Asyl-Unterkünften des Kantons aufmerksam machen.

Rote Fabrik
Legende: Ein Ort für politische Diskussionen: Ein Teil der Roten Fabrik ist seit dem Wochenende besetzt. Keystone

Im Clubraum der Roten Fabrik in Zürich-Wolishofen hängen seit dem Wochenende Transparente und Plakate an den Wänden. Rund 100 Personen halten den Gebäudeteil besetzt.

Ihre Botschaft: In den Zürcher Flüchtlingsunterkünften würden Asylbewerber «gefangen gehalten und diskriminiert». In der Roten Fabrik würden sie sich nun den Freiraum nehmen, der ihnen gebühre.

Wie lange die Besetzung andauern wird, ist unklar. Ein Sprecher der Gruppierung aus linken Aktivisten und Flüchtlingen meint gegenüber Radio SRF nur: «Wir sind gekommen, um zu bleiben.»

Keine ewige Besetzung

Katharina Prelicz-Huber aus dem Vorstand der Roten Fabrik hat grundsätzlich Sympathien für die Aktion: «Es ist positiv, dass hier politische Auseinandersetzungen geführt werden.»

Trotzdem könne der Clubraum nicht ewig besetzt bleiben. Dort seien nämlich in naher Zukunft viele Konzerte und andere Anlässe seit längerem eingeplant.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Eine gute alternative Idee, dass in unserem Land alle anarchistischen, linksextrem verwalteten "Freiräume" als "Flüchtlings-Unterkünfte" umgestaltet werden! Von der "Roten Fabrik" in Zürich, bis hin zur "Anarchisten-Kaserne" (Reitschule) in Bern könnten doch viele moderne, lukrativere und vorallem menschlichere Schlaf- und Aufenthaltsräume anbieten, als die offiziell bewilligten und von den Kantonen und Gemeinden eingerichteten Asyl-Unterkünfte im Land....? (Humor ist, wenn man trotzdem lacht!)
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Da auch dieses Jahr mit einer Zunahme der Flüchtlingszahlen zu rechnen ist, sollte man Gebäude wie z. B. die "Rote Fabrik" in Zürich oder die "Reithalle" in Bern in Flüchtlingsunterkünfte umfunktionieren. Auch die sogenannte "Kulturszene" muss/sollte ihren Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingskrise leisten und Räume/Finanzen zur Unterbringung und Verpflegung von Flüchtlingen bereitstellen.
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Da auch dieses Jahr mit einer Zunahme der Flüchtlingszahlen zu rechnen ist, sollte man Gebäude wie z. B. die "Rote Fabrik" in Zürich oder die "Reithalle" in Bern in Flüchtlingsunterkünfte umfunktionieren. Auch die sogenannte "Kulturszene" muss/sollte ihren Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingskrise leisten und Räume/Finanzen zur Unterbringung und Verpflegung von Flüchtlingen bereitstellen.
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