Beschwerdestelle Zürich Auch im letzten Jahr hatte die Ombudsfrau viel zu tun

Die Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher hatten auch im letzten Jahr Sorgen. Auf dem Schreibtisch der Ombudsfrau landeten 567 neue Fälle – ein wenig mehr als im Jahr zuvor. Am meisten Beschwerden betrafen das Sozialdepartement, besonders das Thema Wohnen.

Broschüre mit der Überschrift "In Not geraten?"

Bildlegende: 567 Geschäfte landeten 2016 bei der Ombudsstelle der Stadt Zürich. Viele betrafen die Themen Wohnen und Sozialhilfe. Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Insgesamt 567 Geschäfte sind bei der Stadtzürcher Ombudsfrau Claudia Kaufmann im letzten Jahr eingegangen, heisst es im Jahresbericht 2016, der heute Donnerstag veröffentlicht wurde.
  • In 76 Prozent der Fälle wurden die Beschwerden gutgeheissen, teilweise gutgeheissen oder es gab eine Vermittlungslösung.
  • Einen grossen Teil der Beschwerden betreffen das Sozialdepartement. Immer wieder kümmere sich die Ombudsstelle um Fälle, in welchen Leute besorgt sind, weil diese aus ihrer Sozialwohnungen ausziehen müssen.

Stadt muss die Rechtswege besser aufzeigen

Für viele Zürcherinnen und Zürcher sei es immer wieder schwierig herauszufinden, welche Institution, welches Amt für sie zuständig ist oder welche Rechtswege möglich sind, schreibt die Ombudsstelle der Stadt Zürich in ihrer Mitteilung. Die administrativen und rechtlichen Verfahren seien oft schwer verständlich und würden immer komplexer. Die Verwaltung müsse ihren Bürgerinnen und Bürger ihre Rechtswege besser aufzeigen, verlangt Ombudsfrau Claudia Kaufmann.