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Zürich Schaffhausen Aufsichtsbeschwerde: Christoph Mörgeli schlägt zurück

Christoph Mörgeli, SVP-Nationalrat und ehemaliger Kurator des medizinalhistorischen Museums in Zürich schiesst scharf: Er reicht eine Aufsichtsbeschwerde ein gegen die Zürcher Regierungsrätin Regine Aeppli. Ausserdem will er ihre Immunität aufheben lassen, damit gegen sie ermittelt werden kann.

Christoph Mörgeli, Zürcher SVP-Nationalrat.
Legende: Christoph Mörgeli will Regine Aepplis Immunität aufheben lassen. Keystone

Am Freitagnachmittag sei seine Aufsichtsbeschwerde gegen Bildungsdirektorin Regine Aeppli von seinem Anwalt eingereicht worden, sagte Christoph Mörgeli gegenüber dem «Regionaljournal». Gleichzeitig stellte er mehrere Rechtsbegehren: Unter anderem soll der Gesamt-Regierungsrat beim Kantonsrat den Antrag stellen, die Immunität von Regine Aeppli  aufzuheben. Damit will Mörgeli erreichen, dass gegen Aeppli ermittelt werden kann, insbesondere wegen Verdacht auf Amtsmissbrauch und Amtsanmassung.

Die Aufsichtsbeschwerde brachte Mörgeli ins Spiel, nachdem er Uni-Rektor Andreas Fischer bezüglich seiner Entlassung und Freistellung Befangenheit vorgeworfen hatte. Mörgeli verlangte, dass Fischer in den Ausstand treten müsse. Dieses Ausstandsbegehren wurde von Regine Aeppli, Bildungsdirektorin und Präsidentin des Universitätsrates, abgelehnt. Dagegen rekurrierte Christoph Mörgeli. Er und sein Anwalt waren der Ansicht, Regine Aeppli hätte nicht das Recht gehabt, über das Ausstandsbegehren zu entscheiden. Dies wäre Sache des Universitätsrats gewesen. Ende November erhielt Mörgeli vom Verwaltungsgericht diesbezüglich recht.

Regine Aeppli wollte zum Vorgehen Mörgelis nicht Stellung nehmen. Man habe noch keine Kenntnis von der Aufsichtsbeschwerde erhalten, hiess es von der Bildungsdirektion.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rudolf R. Blaser, Aeschi
    Es sind Leute wie Christoph Mörgeli, welche uns jeden Monat 1’000 Millionen Stutz einsparen, um im Verhältnis 8/500 oder 1,6 % am Koloss mitzubestimmen. Wenn uns unbekannte Neider unseren eloquenten Mörgeli versenken wollen, können diese Leute jedenfalls unsere Freunde NIE sein - ja, es darf und muss sogar davon ausgegangen werden, dass die Widersacher unseres Mörgelis auch NIEMALS die Sache unserer Schweiz vertreten würden oder wollten und somit Schmarotzer, SOGAR UNSERE FEINDE SIND.
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  • Kommentar von Rainer Fauser, Augsburg
    Ich wünsche Herrn Christoph Mörgeli viel Glück und Erfolg beim Kampf gegen den guten, netten, toleranten Linkssumpf an der Uni und in der Stadtregierung. Chapeau, mein lieber aufrechter Freund ungeschminkter Meinungsäusserung!
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  • Kommentar von Vreni Müller, Chur
    Frau Aeppli...? Ist das nicht die SP-Frau die immer von günstigen Wohnungen predigt ... und selber, im Seefeld, mehrere Appartments für einige Millionen gekauft hat? Diese Frau hat noch viel mehr Dreck am Stekcken.
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