Ausbau der Zürcher Nordumfahrung: Der Regierungsrat macht Druck

Der Stau rund um Zürich verursache erhebliche volkswirtschaftliche Kosten, moniert die Zürcher Regierung. Sie will sich dafür einsetzen, dass der Bund beim Ausbau der Zürcher Nordumfahrung vorwärts macht.

Dichter Verkehr auf der Nordumfahrung Zürich bei der Ausfahrt 62 nach Zürich Seebach.

Bildlegende: Stossstange an Stossstange: Auf der Nordumfahrung von Zürich staut sich der Verkehr täglich. Keystone

Das Projekt für den Ausbau der Nordumfahrung und eine dritte Röhre am Gubrist liegt schon seit September 2007 auf dem Tisch. Im Frühling 2009 wurden die Pläne öffentlich aufgelegt und erst drei Jahre später vom Bund genehmigt. Seither ist das juristische Seilziehen um die Pläne im Gang. Vom Baubeginn ist man noch meilenweit entfernt.

Dauer der Genehmigung «nicht nachvollziehbar»

Die Dauer des Rechtsstreites könne weder der Bund noch die Zürcher Regierung wesentlich beeinflussen, schreibt der Regierungsrat auf eine Anfrage aus dem Kantonsrat. Für die Regierung sei aber «die Dauer des erstinstanzlichen Verfahrens bis zur Plangenehmigung nicht nachvollziehbar.» Die Zürcher Regierung will sich dafür einsetzen, dass diese Verfahren in Zukunft schneller abgewickelt werden. Und sie fordert, dass der Ausbau der Nordumfahrung zügig an die Hand genommen wird, wenn die Pläne rechtskräftig sind.