Babyboom auch 2013 - Engpässe bei den Hebammen

Der Storch hatte auch 2013 viel zu tun: In den meisten Spitälern der Region war die Geburtenzahl in diesem Jahr höher oder gleich hoch wie noch 2012. Das gibt viel zu tun. Bei der Nachbetreuung, im Wochenbett zuhause, kann es auch mal Engpässe geben.

Ein Neugeborenes auf dem Arm einer Pflegerin im Universitätsspital Zürich

Bildlegende: Willkommen auf der Welt! Das ist nur eines der 2810 Babys, die 2013 im Universitätsspital geboren wurden. Keystone

Die meisten Kinder kommen am Zürcher Universitätsspital zur Welt. Bis zum Mittag des Silvestertags wurden dort 2810 Geburten gezählt, das sind rund 150 mehr als noch im Vorjahr. Die grösste Zunahme an Geburten verzeichnete aber das Spital Schaffhausen, wo 883 Babys geboren wurden, ein Plus von rund sieben Prozent.

Mehr Kinderlein gab es auch am Kantonsspital Winterthur (1650 Geburten, plus 50). «Das liegt sicher daran, dass wir einerseits die Gebärsäle renoviert und andererseits ein neues Pränatalzentrum haben. Zusammen mit der Neonatologie ein attraktives Angebot für Eltern», sagt Oberärztin Sabine Jörger dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

«Der Trend hält an»

Einen Anstieg verzeichnete auch das Zürcher Stadtspital Triemli. Über 1920 Geburten waren es 2013, das sind rund 40 Geburten mehr als 2012 (rund 1880). Das sei ein neuer Rekord, sagt Chefärztin Heike Passmann: «Der Trend hält weiter an. Immer mehr Familien wollen ein Kind oder mehr. Das ist erfreulich.»

In anderen Spitälern der Region blieb die Geburtenzahl 2013 zumindest auf gleich hohem Niveau wie 2012: In Uster waren es knapp 900 (Stand: 30. Dezember, Nachmittag). Einzig im Spital Zollikerberg waren es leicht weniger (rund 1600). Dies wegen des Spitalumbaus, wie eine Sprecherin erklärt.

Namensvetter des britischen Thronfolgers in Uster

Im Spital Uster gab es einen besonderen Zufall: Just am Tag, als das englische Königshaus die Geburt des «Royal Baby» George verkündete, kam auch in Uster ein Kind mit dem gleichen Namen zur Welt.