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Zugunfall in Winterthur Bauarbeiter nach Kollision mit Zug gestorben

Legende: Video Tödlicher Zugunfall abspielen. Laufzeit 1:48 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 07.02.2017.

Das Wichtigste in Kürze

  • Um 4:40 Uhr kollidierte ein Güterzug mit einem Baustellenfahrzeug.
  • Der Bahnhof Winterthur war am frühen Morgen für zwei Stunden vollkommen gesperrt.
  • Die Strecke Winterthur-Zürich HB war den ganzen Morgen nur eingeschränkt befahrbar.
  • Der verletzte Baumaschinenführer ist nach dem Unfall gestorben.
  • Ab 19 Uhr sollen alle Züge wieder fahrplanmässig verkehren.

Bei der Kollision zwischen einem Güterzug und einem Baustellenfahrzeug beim Bahnhof Winterthur ist ein Mann getötet worden. Der Unfall ereignete sich am frühen Morgen. Kantonspolizei und Fachleute untersuchen die Umstände.

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«Der Führer des so genannten Dumpers verletzte sich bei der Kollision so schwer, dass er noch auf der Unfallstelle starb», sagte Cornelia Schuoler, die Sprecherin der Kantonspolizei Zürich. Derzeit seien spurentechnische Untersuchungen im Gang.

Der Bauarbeiter hatte laut Kantonspolizei Zürich den Auftrag, ausserhalb der Gleise Betonabbruch zu entsorgen. Warum er mit seinem Fahrzeug auf die Gleise gelangte, wird im Moment abgeklärt.

Bahnverkehr eingeschränkt

Durch den Unfall kam es zu Störungen im Zugverkehr. Zwischenzeitlich mussten alle Gleise im Bahnhof Winterthur gesperrt werden. «Bis die Unfallstelle geräumt ist, wird es noch einige Zeit dauern», sagte SBB-Sprecher Reto Schärli. Bei der Kollision sei zudem eine Weiche beschädigt worden. Diese muss repariert werden.

Die SBB rechnen damit, dass die Strecke ab 19 Uhr wieder vollständig freigegeben werden kann. Bis dahin fahren die InterCity-Züge St. Gallen-Genf erst ab Zürich HB. Und die S8 fährt zwischen Winterthur und Effretikon nur stündlich.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Klaus Kreuter (Klaus Kreuter)
    Es ist sehr traurig und man kann den Angehörigen nur kondolieren. Ansonsten sollte man abwarten was die Kantonspolizei ermittelt, alles andere ist, auch gegenüber der SBB, unfair.
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  • Kommentar von Stephanie Hunziker (St. Hunziker)
    Mein tiefstes Beileid an die trauerfamilie! Hat Herr Meier kein schlechtes Gewissen? Überall wird gespart. So werden die Arbeiter unter Druck gesetzt, Zeitplan einhalten ansonsten steigen die Kosten! Aber bei der Bahn gilt ein Menschenleben nichts, wichtig ist das alles nach Plan läuft!
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    1. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      Woher wissen Sie die Ursache für den Unfall? Auch hier muss ich sagen: über die unterirdischen Bahnverfehlungen kann man gern und oft sprechen, aber sicher nicht jetzt, wo nicht klar ist, was die Ursache war!!!
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      Auch dieser tragische Unfall eines Bauarbeiters, wird von den SBB-CEO-Hassern (Neider und Missgünstigen) schamlos missbraucht! Der oberste Konzernchef Meyer für diesen Unfall zu beschuldigen ist wohl nicht nur völlige Unsachlichkeit und voller Unkenntnisse über solche nächtliche Bahn-Baustellen, sondern eine rücksichtslose Verunglimpfung und pietätlos gegenüber der Angehörigen des Verunfallten! Als ehemaliger Eisenbahner mein herzliches Beileid an die Angehörigen!
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  • Kommentar von Tom Duran (Tom Duran)
    Es lohnt sich wohl bald wieder, im Auto dem Stau entgegenzufahren, als unser staatlich angeordnetes Transportmittel, die ÖV's zu benutzen. Wir würden Milliarden sparen, würde man den Individualverkehr ausbauen und die immer teureren Öffentlichen nicht mehr subventionieren. Das ist so ein Wunschgebilde wie damals die Swissair. Milliarden gehen den Bach ab, egal ob es funktioniert oder nicht. Hauptsache man hat noch so einen Dinosaurier als Vorzeigeobjekt. Wie damals in der DDR...
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    1. Antwort von Fabienne Soguel (Triggerin)
      Herr Duran. Was hat Ihr Kommentar mit dem Artikel zu tun? Sowohl im öffentlichen wie auch im Individualverkehr passieren Unfälle, bzw. auch im Güterverkehr wie heute tragischerweise in Winterthur.
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    2. Antwort von Daniel Küttel (dk)
      Lieber Herr Duran Können Sie vielleicht kurz erklären wie der Ausbau für den Individualverkehr aussehen könnte...in der kleinen Schweiz? Und bitte so planen, dass dann auch alle heutigen ÖV-Benutzer mit eingerechnet sind. Ich bin gespannt auf Ihre Ideen, welche Sie sicher haben.
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    3. Antwort von Urs Müller (Confoederatio)
      Ihnen ist schon bewusst, dass dort auf der Strecke ein schwerer Unfall passiert ist? Auch auf der Strasse hätte ein solcher Unfall eine Totalsperre bedingt.
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    4. Antwort von Thomas Nigg (tnigg)
      So en Blödsinn! Die Strassen haben ja schon jetzt kaum Platz in der Landschaft, gerade in den Städten und Agglomerationen. Da brauchen Züge viel weniger Platz. Ausserdem verpesten Autos unsere schöne Landschaft. Und: Jährlich sterben hunderte an Feinstaub und giftigen Abgasen. Aber natürlich ist es am besten für die Natur, allgemein weniger unterwegs zu sein. Auch Zugfahren ist energieintensiv.
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    5. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      Sie mögen stellenweise recht haben, und doch ist der Anlass der falsche Zeitpunkt, das zu diskutieren. Der Unfall hat ein Todesopfer gefordert.
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    6. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Wahlkampf zu machen auf Kosten eines Unglücks, wo eine Familie, Freunde & Arbeitskollegen in Trauer sind. Denken Sie wirklich nach oder haben Sie wirklich keine Empathie für das Opfer & die Hinterbliebenen Herr Duran? Der Familie, Freunde & der ganzen "SBB Familie" mein tiefst empfundenes Mitleid! D.Röthemund
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    7. Antwort von Georg Meyer Moser (Georg Meyer Moser)
      Herr Duran, eiskalt, ohne Herz! Im Auftrag unserer Gesellschaft, den Individualverkehr bewältigen zu können, hatt ein Mensch sein Leben verlohren. Ihr Kommentar entlarft Sie als Schaumschläger. Wo sind Ihre brauchbaren Ideen zur bewältigung der Pendlerströme? Haben Sie taugliche Ideen um die freien Sitzkapatzitäten auch im Individualverkehr besser nutzen zu können? Meine Gedanken sind beiden trauernden Menschen und wünsche diesen viel Kraft in dieser scweren Zeit.
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    8. Antwort von Niklaus Bächler (Brücken- statt Mauerbau!)
      Deplazierter Kommentar! Es ist ein Mensch gestorben...
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    9. Antwort von Pascal Gienger (Pascal Gienger)
      Herr Duran - nirgendwo auf der Welt funktioniert das System "wer zur Arbeit will muss als Eigenleistung ein Auto kaufen und es benutzen zum Pendeln". Nirgendwo. Überall geht es in Richtung ÖV. Wer nur einmal 101 in Kalifornien fahren muss morgens und abends weiss wie sehr es nicht funktioniert. Und da hat es schon 6-8 Spuren pro Richtung. Darüberhinaus handelt die Meldung von einem der in Pflichterfüllung gestorben ist. Da hat Ihr Argument nichts Relevantes zur Diskussion beigetragen.
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