Baustart für das PJZ beim Zürcher Güterbahnhof

Jetzt fahren die Bagger auf: Der Bau des neuen Polizei- und Justizzentrums beginnt mit dem Abbruch des Güterbahnhofs. 2018 soll das PJZ bereit sein.

Auf dem Areal des Zürcher Güterbahnhofes beginnen die Bauarbeiten für das PJZ.

Bildlegende: Auf dem Areal des Zürcher Güterbahnhofes beginnen die Bauarbeiten für das PJZ. SRF

Im Oktober 2012 hat das Bundesgericht die letzte Beschwerde abgewiesen, nun kann es losgehen: Die SBB und die Baudirektion des Kantons Zürich brechen den Güterbahnhof ab. Hier soll das grosse Polizei- und Justizzentrum entstehen.

In der ersten Phase wird der Nordtrakt des Güterbahnhofs zurückgebaut. Danach folgen der Kopfbau und der Südtrakt. Verbunden ist dieser Abbruch mit einer umfassenden Altlastensanierung. Die Fachleute gehen davon aus, dass allein diese Phase rund neun Monate in Anspruch nehmen wird.

Hans-Rudolf Blöchlinger, Projektleiter für den Bau des PJZ.

Bildlegende: Hans-Rudolf Blöchlinger, Projektleiter für den Bau des PJZ. SRF

Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen im ersten Halbjahr 2014 mit dem Aushub. Die Grundsteinlegung ist für Anfang 2015 geplant. Die reine Bauzeit beträgt dann drei Jahre, wobei das PJZ ab 2018 etappenweise bezogen werden soll.

Mit dem PJZ entsteht an der Zürcher Hohlstrasse ein Kompetenzzentrum für Polizei und Justiz. 1850 Arbeitsplätze und 300 Gefängnisplätze, die heute auf über 30 Standorte in der Stadt Zürich verteilt sind, sollen hier vereint werden. Unter anderem soll dabei die von der Kantonspolizei genutzte Kaserne für andere Nutzungen frei werden.