Baustelle Bahnhofplatz Winterthur: der Pilz wächst

Das eisige Wetter macht den Projektleitern der Baustelle des Bahnhofs Süd in Winterthur zu schaffen. Trotzdem sind sie zuversichtlich, bis zum Albanifest Ende Juni fertig zu sein - dank Arbeiten im Akkord und am Samstag.

Ein weisses Haus, davor eine Baustelle mit sternförmigen ausgerichteten Stahlträgern.

Bildlegende: Die Stahlträger für das Pilzdach sind montiert: Blick auf die Baustelle am Bahnhof Süd. zvg

Seit Anfang Juli ist der Bahnhof Winterthur auch eine Grossbaustelle. Der Bahnhof Süd wird umgebaut. In den ersten Monaten wurden Wasserkanäle saniert und Werkleitungen neu verlegt. Nicht ganz ohne Probleme: Im Herbst blieb im Zulaufkanal eine Tunnelbohrmaschine stecken.

Nun ist die sieben Meter tiefe Baugrube aufgefüllt, die Träger für das viel beschriebene Pilzdach sind aufgerichtet. Jetzt stehe die anspruchvollste Arbeit bevor, heisst es in der Medienmitteilung der Stadt Winterthur: Die Tragkonstruktion muss ausgerichtet werden.

«300 Tonnen Stahl werden am Schluss verbaut sein, die dennoch leicht wirken», schreibt die Stadt stolz.

Zeitplan auf Kurs

Die Stadt bezeichnet den Zeitplan als «ehrgeizig».

Und das Wetter helfe nicht mit: «Die dauernden Schneefälle und die frostigen Temperaturen in den vergangenen Wochen hätten nicht dazu beigetragen, die Arbeiten zu beschleunigen.» Deshalb müsse weiterhin samstags gearbeitet werden, und zwar parallel auf dem Gerüst und am Boden.

Der Pilz in Zahlen

300 Tonnen Stahl, 30 Tonnen Glas, 9000 Löcher im Glasdach, 2000 Einzelteile zum Verschweissen.