«Beim ACS soll endlich wieder Ruhe einkehren»

Der Schaffhauser SVP Nationalrat Thomas Hurter kandidiert für das Präsidium des Automobil Clubs Schweiz, ACS. Damit kommt es im September zu einer Kampfwahl gegen den Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen.

Portrait eines Mannes in schwarzem Anzug und hellblauer Kravatte.

Bildlegende: Der Schaffhauser SVP Nationalrat Thomas Hurter will das Chaos beim ACS beenden. Keystone

Er sei von der ACS Sektion Schaffhausen angefragt worden und er habe einer Kandidatur für das Präsidium zugesagt, sagte der Schaffhauser SVP Nationalrat Thomas Hurter gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Als langjähriges Mitglied des ACS und selbst auch Mitglied der nationalrätlichen Verkehrskommission kenne er das verkehrspolitische Dossier sehr gut.

Mit seiner Kandidatur will Thomas Hurter den Mitgliedern des Verbandes die Möglichkeit bieten, eine neutrale Person an die Spitze des ACS zu wählen. Er habe mit den chaotischen Zuständen im Verband nichts zu tun. Es gehe darum, dass wieder Ruhe einkehre.

Streitereien und ein Eclat beim ACS

Der Verband ist seit Monaten zerstritten. Ein Teil der Verbandsmitglieder wählte den Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen als Präsidenten, obwohl der bisherige Mathias Amman erst im September offiziell zurücktreten will. Der andere Teil des Verbandes akzeptiert deshalb diese umstrittene Wahl nicht. Nun kommt es mit der Kandidatur von Thomas Hurter zu einer Kampfwahl.