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Besetztes Koch-Areal Zürcher Stadtrat will das Areal nicht verkaufen

Zwei Genossenschaften und ein Immobilienentwickler sollen stattdessen günstige Wohnungen und Gewerberäume erstellen.

Fassaden und Mauern mit Sprayereien. Auf dem Dach der Schriftzug Wärme - Koch - Heizöl
Legende: Die Besetzer sollen bleibend dürfen bis die Baumaschinen auffahren. 2021 soll es so weit sein. Keystone
  • Fünf Teams hatten sich für die Entwicklung des Kochareals beworben. Den Zuschlag erhalten haben die Baugenossenschaften ABZ und Kraftwerk1 zusammen mit der Immobilienentwicklerin Senn AG.
  • Das Team soll auf dem Areal 370 preisgünstige Wohnungen und 16'200 Quadratmeter Gewerbefläche realisieren. Auf fast der Hälfte des Areals soll ein öffentlich zugänglicher Quartierpark entstehen.
  • Die Initiative «Wohnen und Leben auf dem Kochareal» der FDP lehnt der Stadtrat ab. Sie verlangt, dass die Stadt das Areal an einen privaten Bauherrn verkauft, damit es schneller entwickelt werden kann.

  • Um das Projekt zu ermöglichen, muss die Stadt intern Vermögenswerte übertragen. Das kostet 35 Millionen Franken. Zudem braucht es knapp sieben Millionen Franken, um einen Architekturwettbewerb durchzuführen. Diese 42 Millionen müssen vom Gemeinderat und von den Zürcher Stimmberechtigten bewilligt werden.

  • 2021 sollen die Bagger auffahren, 2023 soll die Umgestaltung abgeschlossen sein. Die Besetzer sollen bis zum Baubeginn auf dem Areal bleiben dürfen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Geneviève Schmid (Geneviève)
    Endlich! Nachdem seit einigen Jahren auch ausländische Investorenkonglomerate Immobilien in Zürich als Renditeobjekt kaufen dürfen, explodieren die Mieten. Diese Entwicklung ist immer und überall Gift für die Städte - siehe London, Paris, New York, wo mittlerweile niemand mehr im Zentrum wohnen kann, das städtische Leben verschwindet und nur noch Touristenshops und grosse, internationale Ketten mit Dumpinglöhnen existieren, die jeden Trend kopieren und damit Wenige zu Millionären machen.
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