«Bin erschrocken, was ich da vor 25 Jahren geschrieben habe»

Vor 25 Jahren schrieb der Schweizer Schriftsteller Thomas Hürlimann die Novelle «Das Gartenhaus». Nun zeigt das Theater Winterthur das Stück auf der Bühne. Hürlimann attestiert dem Regisseur und den Schauspielern, «hervorragende Arbeit» geleistet zu haben.

Schwierige Trauerarbeit: Mutter und Vater nach dem Tod ihres Sohnes.

Bildlegende: Schwierige Trauerarbeit: Mutter und Vater nach dem Tod ihres Sohnes. zvg

Ein Ehepaar trauert um den verstorbenen Sohn und lebt sich dabei auseinander. Das ist der Ausgangspunkt von Hürlimanns Novelle «Das Gartenhaus». Geschrieben hat er sie schon 1989.

Das Theater Winterthur bringt «Das Gartenhaus» nun als eigene Produktion auf die Bühne.

«Ich bin fast erschrocken darüber, was ich vor 25 Jahren geschrieben habe», sagte Hürlimann gegenüber dem «Regionaljournal Zürich/Schaffhausen» bei einer der letzten Proben. «Schliesslich verändert man sich in 25 Jahren ziemlich stark.».

Regisseur Peter Carp und die Schauspielerinnen und Schauspieler hätten das Stück jedoch «hervorragend» auf die Bühne gebracht.

«Ein wahrer Glücksfall für das Theater Winterthur»

Gross ist die Freude auch beim Theater Winterthur. «Für uns ist das etwas Besonders», sagt Direktor Thomas Guglielmetti. Das Theater zeigt sonst nur Produktionen anderer Häuser. Nun realisierte es mit dem Theater Oberhausen in Deutschland eine eigene Produktion. «Das ist ein wahrer Glücksfall», freut sich Guglielmetti.

Das Theater Winterthur zeigt «Das Gartenhaus» bis zum 7. März.

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