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Zürich Schaffhausen «Bin immer skeptisch, wenns um die ganz grossen Lösungen geht!»

Eine Fusion der beiden Stadtspitäler Triemli und Waid mit dem kantonalen Universitätsspital müsse man genau prüfen, sagt die Zürcher Gesundheitsstadträtin Claudia Nielsen. Dass eine Fusion die Probleme mit dem Kanton auf einen Schlag lösen könnte, glaubt sie jedoch nicht.

Legende: Audio «Die Fusion als Befreiungsschlag? (3.11.2013)» abspielen. Laufzeit 16 Minuten.
16 min

«Es scheint mir gut, eine Fusion möglichst ohne Tabus anzuschauen», sagt Stadträtin Claudia Nielsen im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» von Radio SRF. Sie gibt allerdings zu bedenken, dass eine Fusion der drei grossen Spitäler in der Stadt Zürich kaum alle Probleme zwischen Stadt und Kanton auf einen Schlag lösen werden: «Ich bin immer etwas skeptisch, wenns um die ganz, ganz, ganz grossen Lösungen geht!»

Abschied vom gemeinsamen Herzzentrum

Die Differenzen in Spitalfragen zwischen Kanton und Stadt Zürich rühren vor allem von der Planung eines gemeinsamen Herzzentrums her. Die Stadt fühlt sich da vom Kanton ungerecht behandelt, weil für die Abtretung der Herzmedizin ihrer Meinung nach kein gleichwertiges Angebot vorliegt. Dieses gemeinsame Herzzentrum sei in der ursprünglich geplanten Form kaum mehr realisierbar, sagt Claudia Nielsen: «Es ist nicht gelungen, das nötige Vertrauen zu schaffen, die Hackordnung zu durchbrechen. Da kommen wir nicht weiter.»

1 Kommentar

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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    «Es ist nicht gelungen, das nötige Vertrauen zu schaffen, die Hackordnung zu durchbrechen. Da kommen wir nicht weiter.» Aha, man resigniert politisch einfach vor den allmächtigen Göttern in Weiss? Hat man vielleicht Angst davor, tabula rasa zu machen, ggfls. einen oder beide der offenbar so gefürchteten Herrscher zum Teufel zu jagen? Es geht schliesslich um hunderte von Prämien-Millionen, die man verlocht, ohne damit etwas Brauchbares fertig zu bringen. Eine arttypisch wirkungslose Politik.
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