Binz-Areal soll nicht ein drittes Mal besetzt werden

Eine Woche nach der illegalen Party auf dem Binz-Areal haben Stadt und Kanton Zürich Massnahmen ergriffen - sie wollen nur nicht sagen, welche.

Ein Wochenende lang haben bis zu 500 Menschen vor einer Woche das Binz-Areal in der Stadt Zürich besetzt und darauf eine laute Open Air-Party gefeiert. Danach verliessen die Besetzerinnen und Besetzer das Areal friedlich. Der Kanton Zürich, Besitzer des Areals, möchte verhindern, dass sich eine solche Kurzzeit-Besetzung wiederholt. Er hat darum zusammen mit der Stadtpolizei Massnahmen ausgearbeitet.

Dies bestätigte Dominik Bonderer, Sprecher der kantonalen Baudirektion, auf Anfrage des «Regionaljournals». Auf Details wollte er aber nicht eingehen, um den Besetzern keine Informationen zu liefern: «Wir denken aber, dass mit diesen Massnahmen nun respektiert wird, dass es sich bei der Binz um ein Privatgrundstück handelt. Denn wir können auf diesem Areal keinen Hausfriedensbruch tolerieren.» Wie teuer die Massnahmen sind und und wer die Kosten dafür übernimmt, ist gemäss Bonderer noch nicht bestimmt.