Biorender erhält Forschungsvertrag des Bundes

Der Thurgauer Biogas-Produzent wird von technischen Problemen geplagt. Der Forschungsvertrag mit dem Bundesamt für Energie kommt deshalb zur rechten Zeit: Winterthur stimmt am 24. November über eine vorübergehende Preiserhöhung ab. Ein Nein würde der Biorender die finanzielle Grundlage entziehen.

Anlage des Biogas-Produzentin Biorender

Bildlegende: Die Biorender erhält Unterstützung des Bundes. Ob dies wohl auch in Winterthur für Wohlwollen sorgt? zvg

«Den Vertrag mit dem Bundesamt für Energie (BfE) werten wir als
Zeichen des Vertrauens», sagte Biorender-Geschäftsführer Hanspeter
Haltner am Montag vor den Medien in Winterthur. Es zeige, dass man
in Bern dieser Technologie Perspektiven zutraue. Ziel des
Forschungsvertrages ist es, Anlage und Produktionsprozesse zu
optimieren.

Die Stadt Winterthur stimmt am 24. November über den Preis für Gas aus der Biorender AG in Münchwilen ab. Dieser sollte vorübergehend erhöht werden, weil die Biogas-Anlage in technischen Schwierigkeiten ist. Sagt Winterthur Nein zur Erhöhung, muss die Biorender wohl ihre Bilanz deponieren.

Die Stadt Winterthur ist wie Wil und St. Gallen Miteigentümerin und Bezügerin der Biorender AG. Die Firma produziert Gas aus Schlachtabfällen, kämpft aber mit Startschwierigkeiten. Deshalb ist sie auf die höheren Gaspreise angewiesen.