Biorender-Verkauf steht zur Diskussion

Die Firma Biorender steht kurz vor dem Konkurs. Retten soll den Pionier-Betrieb in Münchwilen der Verkauf an einen privaten Investor. Die Stadt Winterthur schliesst nicht aus, dass sie als bisherige Aktionärin ihre Anteile verkauft. Aber nur unter gewissen Bedingungen.

Die Biorender AG in Münchwilen.

Bildlegende: Bald in neuen Händen? Die Biorender AG in Münchwilen im Kanton Thurgau. SRF

Die Biorender AG bleibt ein Sorgenkind. Der Betrieb, der aus Fleischabfällen Biogas herstellt, soll an einen Investor aus der Fleischentsorgungsindustrie verkauft werden. Dafür braucht es aber die Zustimmung der bisherigen Aktionäre. Dazu gehören die Städte St. Gallen und Winterthur und ein paar kleinere Ostschweizer Gemeinden.

Für Winterthur sei der Verkauf durchaus eine Option, sagt der zuständige Stadtrat Matthias Gfeller: «Aber die Spielregeln sind genau definiert. Das muss abgesprochen werden zwischen den Städten, die Aktien besitzen.» Der Entscheid soll daher gemeinsam mit St. Gallen gefällt werden.

Für Winterthur wäre der Ausstieg bei Biorender das Ende eines teuren Experiments. Der Pionier-Betrieb musste immer wieder unterstützt werden. Im November 2013 genehmigte die Bevölkerung Subventionen, die das Überleben bis Mitte Jahr sichern.

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