Breitensport: Geldsegen für alle im Kanton Zürich

Der Zürcher Sportfonds wurde vom Kantonsrat grosszügig aufgestockt - um sieben Millionen auf 23 Millionen Franken jährlich. Davon sollen möglichst viele profitieren: Gemeinden und Sportvereine genauso wie Mädchen und Buben - sportlich talentierte und Sportmuffel.

Fussballspielende Mädchen

Bildlegende: «Kick it» - ob like Beckham oder nicht - alle Mädchen sollen sich für Fussball interessieren und spielen dürfen. Keystone

Die zusätzlichen sieben Millionen Franken erlauben es dem Kanton, gezielt Geld in mehrere Bereiche der Sportförderung zu stecken. Neu erhalten zum Beispiel Gemeinden für ihre regional oder kantonal bedeutsamen Sportanlagen mehr Geld als bisher: Statt zehn Prozent der Investitionskosten erhalten sie inskünftig 15 Prozent.

Auch die rund 2'300 Sportvereine und -verbände im Kanton Zürich sollen vom gut gefüllten Sportfonds profitieren, bestätigt Stefan Schötzau, Chef des kantonalen Sportamts gegenüber dem «Regionaljournal». Sie erhalten mehr Geld um ihre ehrenamtlich tätigen Mitglieder auszubilden oder um Sportmaterial einzukaufen.

Fussball als Integrations-Förderer

Ein wichtiger Punkt rund um den Breitensport betrifft die Integration und Sportförderung von Mädchen und Buben, die nicht Sport treiben und zuerst dafür begeistert werden müssen. Speziell für Mädchen mit einem Migrationshintergrund gibt es zum Beispiel das Projekt «Kick it». Im Rahmen des freiwilligen Schulsports lernen sie Fussball spielen. Der Kanton hofft, dass er in diesem Bereich dieses Jahr noch mehr Projekte finanzieren kann.

Aber auch sportbegabte Kindern sollen nicht zu kurz kommen, auch sie erhalten in Zukunft mehr Fördermittel.

(kerf; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 06:32 Uhr)