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Bund gegen Gemeinden Wie geht es weiter mit dem Flugplatz Dübendorf

Sollen die Gemeinden Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen den Flugplatz Dübendorf selbst betreiben? Darüber wird abgestimmt.

Legende: Video Kampf der Flughafen-Gemeinden abspielen. Laufzeit 4:05 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 06.11.2017.

Der Plan des Bundes:: Der Bundesrat will die Business- und Privatfliegerei von Kloten nach Dübendorf auslagern. Betreiben soll den Flugplatz die Flugplatz Dübendorf AG. Geplant sind rund 29'000 Flugbewegungen pro Jahr – auch am Wochenende.

Die Abstimmung: Die Gemeinden Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen kämpfen gemeinsam gegen die Pläne des Bundes. Sie lassen die Bevölkerung darüber abstimmen, ob sie bereit wäre, jedes Jahr 1,3 Millionen Franken für den Betrieb des Flugplatzes zu bezahlen. Die Abstimmung findet am 26. November statt.

Es ist nicht sicher, dass es bei den geplanten 29'000 Flugbewegungen bleibt. Es könnten auch 40'000 oder 50'000 werden.
Autor: Lothar ZiörjenGemeindepräsident Dübendorf

Der Plan der Gemeinden: Die Gemeinden möchten den Flugplatz mit höchstens 20'000 Bewegungen selbst betreiben. Geschäfts- und Privatflüge würde es dann keine geben, sondern nur Werkflüge und Flüge mit historischen Maschinen. Wollen die Gemeinden den Flugplatz selbst betrieben, fallen in den nächsten 30 Jahren Kosten von mindestens 39 Millionen Franken an.

Die 1,3 Millionen Franken pro Jahr werden nicht ausreichen, um den Flugplatz zu betreiben.
Autor: Patrick WalderPräsident SVP Dübendorf

Die Konsequenzen: Die Folgen der Abstimmung sind nicht absehbar. Der Bund muss theoretisch nicht auf das Abstimmungsresultat der Gemeinden reagieren. Die Gemeinden gehen aber davon aus, dass der Bund ein «klares Votum» aus den Gemeinden nicht ignorieren kann.

Die Parolen

Alle Parteien aus allen drei Gemeinden stimmen der Vorlage zu. Einzige Ausnahme: die SVP Dübendorf. Sie lehnt die Vorlage ab.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    wäre es bundesbern ernst mit dem klimaschutz, würde es statt unterwürfig irgendwelchen leuten eine infrastruktur zur verfügun zu stellen, zuerst an seine bürgerInnen denken und sich um deren wohl sich sorgen und eine erholsame naturfläche ermöglichen. stattdessen will bundesbern auf kosten der menschen und der umwelt diese region zu einer servicezone für reiche und superreiche verkommen lassen.
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    wenn das bazl seine buisiness aviation durchbringt: ein businessman kommt nie allein, ist er mal da braucht er viel entourage und limousinen. wenn ein blähungsgeplagter scheich mitten in der nacht ins usz will, kommt er nicht allein. er kommt wann er will und mit viel entourage. kommen die davoserforumleute geht's per heli weiter nach davos. personen, die geschützt werden müssen, sicherheitssmassnahmen sind erforderlich, die die steuerzahlerinnen bezahlen dürfen.
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