BVK-Affäre: Ein Fall fürs Bundesgericht

Der Korruptionsfall rund um die Zürcher Beamtenversicherungskasse (BVK) kommt vor Bundesgericht. Dies hat der Anwalt des verurteilten ehemaligen Anlagechefs der BVK gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» bestätigt.

Der Verurteilte auf dem Weg ins Bezirksgericht Zürich im Sommer 2012

Bildlegende: Der verurteilte Anlagechef der BVK marschiert nun auch noch vor Bundesgericht. Keystone

Im August verurteilte das Zürcher Obergericht den ehemaligen Anlagechef der BVK zu sechs Jahren Freiheitsstrafe, weil er sich während Jahren von Geschäftsfreunden bestechen liess.

Dieses Urteil werde nicht akzeptiert, sagte der Anwalt des Verurteilten, Thomas Häusermann, gegenüber dem Regionaljournal.

Es gehe nicht darum, die Taten oder den Tatverlauf neu beurteilen zu lassen, sondern um ein paar rechtliche Fragen, stellt Häusermann klar. Insbesondere soll vor dem obersten Gericht geklärt werden, ob der damalige Anlagechef überhaupt als Beamter angestellt war. Sollte dies nicht der Fall gewesen sein, sagt Häusermann, könne er laut Schweizer Recht auch nicht wegen Korruption angeklagt werden.