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Zürich Schaffhausen Chefsache: Filippo Leutenegger reisst Neophyten aus

Sie wurden über die Jahre eingeschleppt und bedrohen die einheimischen Pflanzen: Die sogenannten Neophyten. Nun legte Stadtrat Filippo Leutenegger selber Hand an. Mit mehr als hundert Freiwilligen riss er Goldruten und andere Problempflanzen aus.

Chef-Gärtner Filippo Leutenegger mit einigen ausgerissenen Goldruten.
Legende: Chef-Gärtner Filippo Leutenegger mit einigen ausgerissenen Goldruten. zvg

Grün Stadt Zürich verstärkt die Bemühungen, die Ausbreitung von Problempflanzen (invasiven Neophyten) auf Stadtgebiet einzuschränken. Am Aktionstag vom 22. Juni 2015 wurde die Dienstabteilung dabei von über hundert Mitarbeitenden des gesamten Tiefbau- und Entsorgungsdepartements unterstützt.

An sechs Standorten in Grünanlagen und im Wald tauschten die Freiwilligen dafür Tastatur und Maus gegen Gartenhandschuhe und Spaten. An vorderster Front dabei Departementsvorsteher, Stadtrat Filippo Leutenegger (FDP). Er meinte zur anstrengenden Arbeit: «Die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen ist enorm, das zeigt sich sogar beim Ausgraben.»

Problempflanzen-Ausstellung für Gärtnerinnen und Gärtner

Gleichzeitig zum Aktionstag beginnt die Ausstellung «Problempflanzen – einfach erkennen und richtig bekämpfen» in der Aussenanlage der Stadtgärtnerei. Die Ausstellung richtet sich vor allem an Personen, die privat oder beruflich Gärten oder andere Grundstücke bepflanzen oder pflegen.

Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet und wird bis zum 18. Oktober 2015 gezeigt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Andreas Diethelm, Zürich
    Vergessen gingen all jene wanderfreudigen Arten, welche als Strassenbäume gepflanzt werden, weil sie die Streusalzexzesse als einzige überleben, etwa der Götterbaum, der in den östlichen USA mit Milliardenaufwand bekämpft wird. Und Zürich legt laufend neue Alleen davon an, sodass die entlaufenen Exemplare später von Magistraten und Chefbeamtinnen medienwirksam eingesammelt werden können. Indessen wären einheimische Strassenbäume in der Innenstadt, die wichtigsten Lebensräume für Artenvielfalt.
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