Daniel Jositsch will nicht in den Zürcher Regierungsrat

Das Feld der möglichen Kandidaten bei der SP schrumpft erneut. Nach der Winterthurer Stadträtin Yvonne Beutler hat auch Nationalrat Daniel Jositsch seinen Verzicht bekannt gegeben. Damit dürfte die SP eine oder zwei Frauen nominieren.

Porträt des Zürcher SP-Nationalrats Daniel Jositsch.

Bildlegende: Steht für eine Zürcher Regierungsratskandidatur nicht zur Verfügung: SP-Nationalrat Daniel Jositsch. Keystone

Als Grund nennt Daniel Jositsch, dass er seine Chancen aufgrund der Ausgangslage als gering erachtet: «Mit dem bisherigen Sicherheitsdirektoren Mario Fehr kandidiert bereits ein SP-Mann, da hat es keinen Platz für eine zweite männliche Kandidatur», erklärt der Nationalrat und Strafrechtsprofessor im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» und bestätigt eine Online-Meldung der «Neuen Zürcher Zeitung». Die SP müsse mit einer Frau antreten. Darum habe er sich entschieden, nicht zu kandidieren.

«Eine Dreier-Kandidatur wäre legitim»

Chancen hätte Jositsch wohl bei einem Dreier-Ticket der SP gehabt. Ein durchaus valabler Weg, findet Jositsch. Aber für seine Kandidatur dürfe die Frage, ob zwei oder drei Kandidaten und Kandidatinnen, nicht ausschlaggebend sein. Daniel Jositsch verfolgt nun ein anderes Ziel - die Ständeratswahlen im Herbst 2015: «Ich habe immer gesagt, dass für mich eine Ständeratskandidatur in Frage kommt.»

Nach dem Rückzug von Daniel Jositsch und Yvonne Beutler bleiben bei der Zürcher SP zwei Nationalrätinnen und zwei Kantonsrätinnen im Rennen. Es sind dies die beiden Winterthurerinnen Chantal Galladé und Jacqueline Fehr, sowie Priska Seiler-Graf aus Kloten und Sabine Sieber aus Sternenberg.