Daniel Preisig ist neuer Schaffhauser Stadtrat

Der 38-jährige SVP-Kandidat ist im zweiten Wahlgang mit 6457 Stimmen deutlich gewählt. Seine Konkurrentin von der SP, Katrin Huber Ott, erhielt nur gerade 3938 Stimmen.

Er habe zwar auf Grund der Rückmeldungen mit einem Sieg gerechnet, erklärt Daniel Preisig gleich nach seiner Wahl. Trotzdem sei er nun froh, herrsche endlich Klarheit. Im zweiten Wahlgang hat der 38-jährige Grossstadtrat 6457 Stimmen geholt. Deutlich mehr als seine Konkurrentin von der SP, Katrin Huber Ott.

Das gute Resultat erklärt sich Preisig mit der guten Zusammenarbeit der Bürgerlichen: «Das war wirklich eine breite Allianz, die mich unterstützt hat und die im zweiten Wahlgang sogar noch gewachsen ist. Ich glaube, das war der Schlüssel zum Erfolg», so Preisig.

Keine Chance für Katrin Huber Ott

Eine solche Unterstützung fehlte der SP-Kandidatin. Mit nur gerade 3938 Stimmen erzielte Katrin Huber Ott ein schlechtes Resultat. Die 44-jährige erklärt sich das schlechte Abschneiden mit den vielen leeren Stimmen, die eingelegt wurden und ebenfalls mit der guten bürgerlichen Zusammenarbeit. Und weiter meint Huber Ott: «Das Leben geht weiter, ich kann gut mit der Niederlage leben».

Die Stimmbeteiligung lag bei 57,9 Prozent.

SVP kehrt zurück in den Schaffhauser Stadtrat

Mit dem Sieg von Daniel Preisig sitzt zum ersten Mal seit über zehn Jahren wieder ein SVP-Politiker in der Schaffhauser Stadtregierung.

Daniel Preisig ist 38-jährig, gelernter Uhrmacher und arbeitet heute als Projektleiter. Seit 2005 sitzt er mit Ausnahme eines kurzen Unterbruchs im Grossen Stadtrat von Schaffhausen. Während kurzer Zeit war Preisig auch im Kantonsparlament.

Bereits 2012 kandidierte Daniel Preisig für die Schaffhauser Stadtregierung. Damals noch erfolglos. Er schied als Überzähliger aus.

Die fünfköpfige Schaffhauser Stadtregierung besteht künftig aus zwei Vertretern der FDP und je einem der SVP, der SP und der Alternativen Liste. Finanzreferent Peter Neukomm (SP) war am 28. September zum Stadtpräsidenten gewählt worden. Nötig wurden die Neuwahlen aufgrund des Rücktritts von Thomas Feurer (GLP).