Das Geschäft mit den Hörgeräten läuft gut

Sonova blickt auf ein solides Halbjahr zurück. Der Hörgerätehersteller aus Stäfa konnte Umsatz und Gewinn steigern. Für die Zukunft ist Sonova deshalb optimistisch.

Eine Plastikschale voll Hörgeräte von Sonova.

Bildlegende: Hörgeräte «made in Stäfa» - klein aber lukrativ. Keystone

Hörhilfen sind ein lukratives Geschäftsfeld. Von April bis September 2013 erwirtschaftete Sonova einen Umsatz von 947,79 Mio. Franken. Das entspricht einem Plus von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch beim Gewinn konnte das Unternehmen aus Stäfa zulegen. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 163,68 Mio. Franken. Das sind 10,1 Prozent mehr als 2012.

Sonova habe sowohl in den verschiedenen Geschäftsbereichen und Produktgruppen wie auch in den einzelnen Regionen einen Zuwachs verzeichnet, heisst es in der Medienmitteilung vom Montag. Ausserdem Sonova die Margen verbessert.

Gute Prognose nach Problemen im letzten Jahr

Aufgrund dieser soliden Entwicklung im ersten Halbjahr erhöhe Sonova seine Prognose für das laufende Gesamtjahr und erwarte ein Umsatzwachstum zwischen 8 und 10 Prozent, schreibt der Konzern.

Noch letztes Jahr war der Gewinn der Sonova um über 50 Prozent eingebrochen. Grund war ein Rechtsstreit in den USA. Sonova musste im Zusammenhang mit einem fehlerhaften Innenohrimplantat mit Klagen rechnen. Inzwischen hat Sonova aber eine Einigung erzielt, welche laut Sonova die meisten Haftpflichtfälle einschliesst.

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