Das Gespenst von Canterville spukt im Zürcher Opernhaus

Eine richtige Familienoper ist das «Gespenst von Canterville» im Zürcher Opernhaus. Spannend und gespenstisch für die Kleinen, witzig und vielschichtig für die Grossen. Mit einer Musik von Marius Felix Lange, die ganz schön gruselig ist.

Das Gespenst von Canterville, zusammen mit Schlossbesitzer Georg Bürkli.

Bildlegende: Schön gruselig, finden die Kinder das Gespenst von Canterville. zvg/Judith Schlosser

Kinderopern gibt es nicht viele. Darum lässt sie der Zürcher Opernhausdirektor Andreas Homoki extra komponieren. Dieses Jahr schuf der junge Deutsche Marius Felix Lange eine Musik, die bestens zur Gruselgeschichte «Das Gespenst von Canterville» passt.

Die Geschichte folgt ziemlich genau dem Original von Oscar Wilde. Ausser, dass der neue Schlossbesitzer Georg Bürkli heisst, aus Zürich kommt und ein Immobilienhändler ist.

Tolle Unterhaltung für die nicht ganz Kleinen

Die Oper bietet alles, was es für gute Unterhaltung braucht: Eine tolle Geschichte, ein wunderbares Bühnenbild und Musik, die von Geräuschen bis hin zu romantischen Cantilènen reicht. Gedacht ist sie für Kinder ab sechs Jahren, wobei die ganz Kleinen wenig verstehen dürften und die Untertitel kaum so schnell lesen können. Die anderen Kinder sind sich in ihrem Urteil aber einig: «Schön gruselig.»