Das Kulturjahr 2014

Ärger, Streit, Knatsch - so könnte man das Kulturjahr 2014 salopp zusammenfassen. Ein Rosthaufen am Zürcher Limmatquai, ein halb leeres Theater und heftige Kämpfe um verschiedene Kunstsammlungen und Schaffhauser Museen bewegten die Gemüter. Daneben gingen die erfreulichen Highlights fast unter.

Noch selten wurde so heftig über Kultur diskutiert und debattiert wie im Jahr 2014. In Zürich erhitzte ein Kran die Gemüter. Für manche war der Hafenkran am Limmatquai einfach ein Rosthaufen. Für andere eines der spannendsten Kunstprojekte.

In Winterthur dachte der Stadtrat laut über den Abriss des Theaters nach. Und löste damit eine Lawine der Empörung aus. Und in Schaffhausen machten gleich zwei Museen Schlagzeilen. Die Hallen für neue Kunst wurden nach einer längeren Debatte geschlossen. Der Direktor des Museum zu Allerheiligen hingegen, Peter Jezler, wurde Knall auf Fall freigestellt.

Im Jahr 2014 gab es aber auch einen der erfolgreichsten Zürcher Filme und einen gefrässigen Hund, der im neuen Jahr ohne Vernissage Häppchen auskommen muss.

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