Das Limmattal sucht nach seiner Identität

Das Limmattal ist die Boom-Region schlechthin: Die Bevölkerung wächst, neue Arbeitsplätze entstehen, die Lebensräume verändern sich. Damit die Veränderung in die richtige Richtung steuert, sollen die Gemeinden der Region enger zusammenarbeiten. Ein neuer Verein hält die Fäden zusammen.

Bauwand mit eine Strassenszene in Dietikon

Bildlegende: Das Wachstum im Limmattal ist ungebrochen, hinter den Bauwänden sollen auch neue Lebensräume entstehen. Keystone

Alle grossen Player haben sich im neuen Verein «Regionale Projektschau Limmattal» zusammengetan: Die beiden Kantone Zürich und Aargau sowie die Städte und Gemeinden der Region. Sie haben alle dasselbe Anliegen. Die räumliche Entwicklung, die rasch voranschreitet, soll grenzüberschreitend koordiniert und erarbeitet werden.

«  Lebendig - Vernetzt - Vielfältig. Das ist unser Leitmotiv. »

Brigitta Johner
Präsidentin Verein Regionale Projektschau Limmattal

Konkret sollen Projekte der Siedlungsentwicklung oder Erholung aufeinander abgestimmt werden, teilte die Zürcher Baudirektion mit. Die Präsidentin des Vereins, Ex-Kantonsratspräsidentin Brigitta Johner (FDP), spricht gar von einem höheren Ziel: «Es geht vor allem auch darum, eine Identität für diese boomende Region von nationaler Bedeutung zu schaffen.»

Auch private Ideen willkommen

Auch Private sollen Projekte initiieren und im Verein einbringen. Diese werden dann in ein gemeinsames Handlungsprogramm eingebettet und sollen modellhaft aufzeigen, wie sich der Raum inskünftig entwickelt. Bis 2019 sollen erste Projekte lanciert werden. Die Anschubkosten in der Höhe von gut zwei Millionen Franken für die ersten fünf Jahre tragen die beiden Kantone und die beteiligten Gemeinden.