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Zürich Schaffhausen «Das muss untersucht werden»

Ein Häftling ist zusammen mit einer Aufseherin aus dem Gefängnis Limmattal geflohen und wahrscheinlich im Ausland untergetaucht. Ein SVP-Kantonsrat fordert, dass die Geschäftsprüfungskommission aktiv wird.

Der Gefängnisausbruch habe viele Fragen aufgeworfen, sagt SVP-Kantonsrat Hanspeter Amrein auf Anfrage des «Regionaljournals»: «Meiner Meinung nach muss der Vorfall von der Geschäftsprüfungskommission des Kantonsrats untersucht werden.» Diese Forderung soll bereits an der nächsten Kommissionssitzung am Donnerstag auf den Tisch kommen.

Vorerst wird nichts geändert

Gemäss Amrein soll vor allem das Sicherheitskonzept des Gefängnisses Limmattal überprüft werden. Der Fall zeige, dass das Konzept nicht funktioniere, so Amrein: Neben der Aufseherin sei in der Nacht der Flucht nur ein weiterer Aufseher im Dienst gewesen, der aber geschlafen habe.

So eine Diensteinteilung sei nicht ungewöhnlich, sagt dazu Roland Zurkirchen, Leiter des Gefängnisses Limmattal. Deshalb sieht er aktuell auch keinen Grund, am Konzept etwas zu ändern. «Wir sind aber weiterhin daran, alles nochmal zu überdenken. Sollten wir etwas ändern, bräuchte es dazu sicher mehr Ressourcen.»

4 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Gegenwärtig drücken die Ex-Gefängniswärterin Angele und ihr besonderer Hassan zusammen mit den Gegnern der Durchsetzungsinitiative fest die Daumen dass diese ja abgelehnt wird und Hassan bei einer Rückkehr in der CH bleiben darf. Dann steht für Angelas Hassan bei einer Rückkehr in die CH nichts mehr im Wege für ein erfolgreiches Sondersetting und Sozialhilfe.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    So wie in den Spitäler immer mehr (oft über 50%) Migranten in den Betten liegen (und darum auch immer mehr AusländerInnen als Angestellte eingestellt werden müssen!), so sieht es in anderen "Dienstleistungen" aus: Fragwürdige, kaum qualifizierte Migranten werden in Gefängnissen als Betreuungs-Personal eingestellt! Dass sich unter diesen Voraussetzungen solche "Hilfsangebote" entwickeln können, ist gut nachvollziehbar! Täglich nichts als neue Probleme und Aerger, in unserem Multikulti-Land!
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    1. Antwort von Niklaus Bächler (parteilos!!)
      Es bleibt zu hoffen, dass sie nie in ein Spital eingeliefert werden, in welchem sie AusländerInnen medizinisch betreuen müssen. Es ist ein Affront gegen all die tausenden von Pflegepersonal, welche unseren alten Pensionären den «Hintern» putzen müssen, was sie hier an Desavouierungen zum Besten geben. Ohne die Ausländer würde in unserem Land nichts, rein gar nichts mehr funktionieren. Auch ihnen sollte dies nicht entgangen sein. Wann endlich hören sie mit diesem Verallgemeinerungen auf?
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      Die Redensart (Wortwahl) beim Winterthurer Oberlehrer, hier im Forum, werden immer unverfrorener und gemeiner, gegenüber anderen (älteren) Mitkommentatoren! Nur soviel, Herr Bächler: Sollte ich auch einmal in einem Spital versorgt werden müssen, so würde auch ich alle Angestellten sehr schätzen! Wenn Sie einfach andere Ansichten nicht akzeptieren wollen, sollten (müssten) Sie vorallem Ihren letzten Satz in Bezug auf Ihre Dauer-Verunglimpfungen der wählerstärksten Partei, selber zu Herzen nehmen!
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