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Schiesserei in Zürich Das Protokoll der Medienkonferenz

Der Täter der Schiesserei im Islamischen Zentrum in Zürich vom Montag ist ermittelt. Der 24-Jährige ist laut Kantonspolizei auch für das Tötungsdelikt an einem Mann auf einem Spielplatz in Zürich Schwamendingen verantwortlich.

Schüsse in Zürcher Islamzentrum

  • Der mutmassliche Täter der Schiesserei im Islamischen Zentrum in Zürich von gestern Abend ist identifiziert.
  • Der in der Nähe des Tatorts gefundene Tote ist der mutmassliche Schütze.
  • Der 24-jährige Schweizer ist auch für das Tötungsdelikt auf einem Spielplatz in Schwamendingen vom Sonntag verwantwortlich.
  • Es gibt keine Verbindungen zu Terrororganisationen.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 15:00

    Hiermit beenden wir die Live-Berichterstattung von der Medienkonferenz der Zürcher Behörden. Alle Informationen zu den Verbrechen von Zürich und Schwamendingen finden Sie hier.

  • 14:28

    Täter hat sich erschossen

    Nach aktuellem Kenntnisstand habe sich der Täter mit der Tatwaffe erschossen.

  • 14:27

    Keine Verbindungen zu Moschee

    Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass der Mann schon früher mit dem Islamischen Zentrum in Verbindung getreten war.

  • 14:24

    Tatwaffe offiziell erworben

    Die Tatwaffe sei aufgrund eines offiziellen Waffenerwerbsscheins in Besitz des Täters gewesen. In der Wohnung des Mannes habe man auch Messer gefunden. Zu weiteren Waffen kann die Kriminalpolizei aber keine Angaben machen.

  • 14:18

    Interesse an Okkultismus – keine Hinweise auf psychische Probleme

    Der Täter sei in fester Anstellung gewesen, habe diese aber am vergangenen Freitag gekündigt. Zudem habe der Mann ein gewisses Interesse für Okkultismus gehabt. Seine Wohnung sei voller okkulter Gegenstände. Genaueres könne man aber noch nicht sagen, so die Chefin der Kriminalpolizei. Es gebe zur Zeit auch keine Hinweise darauf, dass der Mann in psychiatrischer Behandlung gewesen sei.

  • 14:15

    Täter kannte Opfer von Schwamendingen

    Der Täter und sein Opfer in Schwamendingen seien offenbar befreundet gewesen. Sie hätten aber in letzter Zeit Streitigkeiten miteineinander gehabt. «Sie müssen sich offenbar auseinander gelebt haben», so Lentjes Meili.
    Das Opfer wurde mit mehreren Messerstichen getötet.

  • 14:13

    Opfer sind ausser Lebensgefahr

    Zwei der drei angeschossenen Männer im islamischen Gebetsraum seien zum Teil schwer verletzt worden. Ihr Zustand sei aber mittlerweile stabil und sie befänden sich ausser Lebensgefahr, sagt die Chefin der Kriminalpolizei Christiane Lentjes Meili.

  • 14:11

    Es gebe keine Hinweise auf eine islamistisch motivierte Tat und es gebe keine Anzeichen, dass der Täter Verbindungen zu islamischtischen Gruppierungen hielt, sagt auch Staatsanwältin Françoise Stadelmann.

  • 14:10

    Keine Hinweise auf terroristischen Hintergrund

    Die Chefin der Kriminalpolizei hält fest, dass es bislang keine Beziehungen des Täters zu einer Terrororganisation gebe. Der Mann sei bislang nur wegen eines Fahrraddiebstahls polizeilich erfasst gewesen.

  • 14:09

    Dank DNA-Spuren identifiziert

    Wenige Stunden nach der Tat hatte ein Passant der Polizei den Fund eines Toten bei der Sihl in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofs gemeldet. Danach habe sich aufgrund von DNA-Spuren gezeigt, dass es sich um den Täter des Verbrechens von Schwamendingen handle.

  • 14:08

    Am Montag kurz nach 17 Uhr sei bei der Polizei die Meldung eingegangen, dass es bei der Europaallee eine Schiesserei gegeben hatte. Zunächst konnten noch keine Bezüge zum Delikt von Schwamendingen gemacht werden.

  • 14:06

    Beim Täter handelt es sich um einen 24-jährigen Schweizer aus dem Bezirk Uster.

  • 14:04

    Gleicher Täter wie bei Tötungsdelikt in Schwamendingen

    Der Schütze im Islamischen Zentrum in Zürich sei ebenfalls als Täter bei dem Tötungsdelikt in Zürich Schwamendingen vom Sonntag identifiziert worden. Am Sonntag hatte ein Passant auf einem Spielplatz in Zürich Schwamendingen einen regungslos daliegenden Mann gefunden. Dies erklärt Chrsitiane Lentjes Meili, Chefin der Kriminalpolizei.

  • 13:48

    Was bisher bekannt ist

    Die Behörden informieren an einer Pressekonferenz über die Ermittlungen zur Schiesserei im Islamischen Zentrum in Zürich.

    Am Montagabend um 17.30 Uhr hatte ein Mann die Räumlichkeiten des somalisch-islamischen Zentrums im Zürcher Kreis 4 betreten und Schüsse auf Betende abgefeuert. Dabei wurden drei Männer verletzt

    Nach der Tat floh der Täter, eine Grossfahndung wurde eingeleitet. Einige Stunden nach der Bluttat wurde nur wenige hundert Meter entfernt an der Gessnerallee ein Toter gefunden. Es deute alles darauf hin, dass es sich dabei um den Schützen handle, sagte ein Polizeisprecherin am Dienstagmorgen.

26 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Alle SVP Hinterfrager verteidigen wieder einmal mehr den klaren Sachverhalt , dass ein Mensch aus fernem Lande eben ein Schweizer ist wenn er den CH-Pass vorweisen kann . Da haben sie absolut Recht ! Einzig ob auch ein Schweizer drin steckt was auf dem CH -Pass steht -dies ist eine Frage die nur die verstehen, die vor Schnellschüssen bei manchen Leuten warnen. 17:37
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Mir fällt auf, dass sich SVP -Hinterfrager besonders für eingekaufte Schweizer einsetzen, indem sie diese Pass-Schweizer rechtlich als Schweizer bezeichnen dürfen aber diese Schweizer nicht 1% Schweizer Erbanlagen oder Brauchtum angenommen oder in sich aufgenommen haben . Ist da event. gar ein Geschäftsfeld in Gefahr ? 16:20
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  • Kommentar von SRF News ()
    Geschätzte SRF-Leser: Derzeit werden wir mit dem Vorwurf konfrontiert, dass unsere Redaktion Fakten zum Schusswechsel in der Zürcher Moschee verschweigt. Dieser Vorwurf trifft nicht zu. Richtig ist, dass wir in unserem Folgebeitrag über die Herkunft des mutmasslichen Täters faktentreu berichtet haben. Ihre SRF News-Redaktion.
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