«Das sieht man nicht jeden Tag»

Speziell für die Sonnenfinsternis karrten die Naturforschende Gesellschaft und das Sternwarten-Team Teleskope auf den Schaffhauser Herrenacker und verteilten Spezialbrillen. Hunderte Schaulustige verfolgten das Naturspektakel.

Ein Mann schaut durch ein Teleskop

Bildlegende: Mit dem Teleskop liess sich das Spektakel ganz genau verfolgen. SRF

Das Wetter war perfekt, als sich der Mond am Freitagmorgen über die Sonne schob. Viele Schaffhauser Lehrerinnen und Lehrer nutzten die Gelegenheit, um graue (Astronomie-)Theorie zu einem eindrücklichen Erlebnis werden zu lassen und führten ihre Schulklassen auf den Herrenacker. Nicht nur Kinder waren vom Naturspektakel nachhaltig beeindruckt, auch viele Hobby-Astronomen nutzten die Gelegenheit um durch die grossen Teleskope einen Blick auf die Sonnenfinsternis zu werfen.

Sie seien von Anfragen überrannt worden, erzählt Jürgen Stocker von der Schaffhauser Sternwarte: «Viele Schulen, aber auch Private, meldeten sich bei uns und wollten zum Beispiel die Brille bestellen.» Das grosse Interesse habe ihn riesig gefreut.

Um 10.34 erreichte das Naturschauspiel seinen Höhepunkt, am Mittag hatte der Mond dann bereits wieder der Sonne Platz gemacht.

Wer das Ereignis verpasst hat, erhält 2026 die nächste Gelegenheit. Eine totale Sonnenfinsternis ist in den hiesigen Breitengraden erst 2080 wieder zu beobachten.

(kerf; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 12:03 Uhr)