Das Tram kommt – darum stehen die Autos

Ab kommendem Samstag ist die Zürcher Hardbrücke für anderthalb Jahre in beiden Richtungen nur noch einspurig befahrbar. Der Bau der neuen Tramverbindung wird zu Stau auf der Verkehrsachse führen.

Die Auffahrt zur Hardbrücke mit Autos auf beiden Spuren, im Hintegrund der Swiss Prime Tower.

Bildlegende: Bald biegt hier noch ein Tram um die Ecke auf die Hardbrücke. Keystone

Bis im November 2017 werden auf der Hardbrücke die Gleise, Werkleitungen und neue Lichtsignalanlagen für die Verlängerung der Tramlinie 8 erstellt. Daher kann der Verkehr nur noch einspurig geführt werden. Zudem wird die Geroldrampe gesperrt.

Heiko Ciceri, Sprecher der Dienstabteilung Verkehr, erwartet vor allem zu Beginn der Bauarbeiten mit Stau: «Wir rechnen bei der Brückenauffahrt und -abfahrt mit Verkehrsbehinderungen. Da wir die Signale anpassen, denken wir jedoch nicht, dass es zu massivem Stau kommen wird.»

Umleitung über die Duttweilerbrücke

Die Auf- und Abfahrt in der Mitte der Brücke, die Geroldrampe, ist während den Bauarbeiten komlpett gesperrt. Es ist vorgesehen, dass der Verkehr über die Duttweilerbrücke umgeleitet wird.

Nicht betroffen von den Einschränkungen sind die öffentlichen Verkehrsmittel. Die Buslinien über die Hardbrücke verkehren auf der normalen Strecke. Je nach Verkehrssituation muss aber mit längeren Reisezeiten gerechnet werden.

Die verlängerte Tramstrecke, die im Dezember 2017 eröffnet werden soll, verbindet den Hardplatz über einen Teil der Hardbrücke mit den bestehenden Tramgleisen bei der Haltestelle Schiffbau in Zürich-West. Der Gesamtkredit beträgt 130 Millionen Franken.