Das Unausweichliche in Worte fassen

Franz Hohler, Dimitri, Kurt Aeschbacher oder Rosmarie Zapfl formulieren für ein neues Buch ihre Gedanken zum Sterben und zum Tod. Für die Autorinnen veränderte sich ihre Sicht des Todes radikal.

Es war der frühe Tod ihres Vaters, den Filmemacherin Rebecca Panian dazu brachte, sich mit dem Thema Sterben zu befassen. Zusammen mit der Zürcher Journalistin Elena Ibello entwickelte sie die Idee für ihr Buch «Zu Ende denken».

Persönlichkeiten aus Pflege, Wissenschaft, Unterhaltung, Medizin, Politik und Kunst steuerten Texte zum Thema Sterben bei. Mit dabei sind zum Beispiel Moderator Nik Hartmann, Pfarrerin Katharina Hoby-Peter, Autor Pedro Lenz oder Satiriker Andreas Thiel.

Weniger Angst vor dem Tod

Daraus entstand ein berührendes Buch, das sich dem Unausweichlichen, dem Tod, stellt. Mit der Arbeit am Buch habe das Sterben etwas Bedrohliches verloren, sagen die beiden Autorinnen. «Ich bin viel ruhiger geworden», meint Rebecca Panian, «es gab mir eine Gelassenheit. Ich sage mir: der Tod gehört zum Leben, und das können wir nicht ändern.»

Das Buch

Buch "Zu Ende leben".

«Zu Ende denken» von Rebecca Panian und Elena Ibello. Erschienen 2013 im Wörterseh-Verlag.

Nächstes Jahr soll auch ein Dokumentarfilm zum Thema Sterben erscheinen («Zu Ende leben»). Mehr Informationen unter zuendeleben.ch.