«Das war an der Grenze dessen, was seriös bewältigt werden kann»

Der Finanzvorsteher der Stadt Zürich, Daniel Leupi, hat sein erstes Budget. Das Stadtparlament hiess den Voranschlag für das Jahr 2014 gut, nachdem es ihn noch um 59 Millionen Franken gekürzt hatte. Wie viel davon nur heisse Luft ist, was dagegen spürbar, dazu fehlt Leupi aber noch die Übersicht.

Die Budgetkürzungen werden spürbar sein. Davon geht Daniel Leupi (Grüne) aus. «Der Lauf der Dinge wird aber nicht ganz schwerwiegend beeinträchtigt», resümiert der Finanzvorsteher im Interview mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Der Zürcher Gemeinderat hatte zuvor während rund 27 Stunden an vier Sitzungsdaten über 436 Änderungsanträge beraten. Wechselnde Allianzen verbesserten den Voranschlag schliesslich um 59 Millionen Franken. Anstelle eines Defizits in der Höhe von 231 Millionen resultiert nun noch ein Verlust von 172 Millionen Franken.

Es war das erste Budget von Leupi, der erst seit diesem Mai dem Zürcher Finanzdepartement vorsteht. Sein Fazit: «Dass so lange diskutiert wurde, hat es nicht einfacher gemacht.» Es sei teilweise die Übersicht verloren gegangen. Stellenweise seien alle Beteiligten, Parlament, Stadtrat und Verwaltung, an ihre Grenzen gestossen.