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Zürich Schaffhausen Das Zürcher Theater Spektakel wird behindertenfreundlich

«Ein inklusiver Anlass» soll das 34. Zürcher Theater Spektakel sein. Und meint damit, ein Anlass auch für Menschen mit Behinderung. Verschiedene Vorstellungen werden darum zum Beispiel für sehbehinderte Menschen in Gebärdensprache übersetzt.

Ein Theater Spektakel Besuch auf der Landiwiese ist etwas sehr Schönes. Wenn man gut zu Fuss ist und gut sieht. Für Menschen mit einer Behinderung gleicht der Besuch aber eher einem Hindernislauf.

Das beginnt schon im Eingangsbereich. «Ich suche eine Rampe und sehe sie nicht, weil sie ist genau am entgegen gesetzten Ende» sagt Alex Oberholzer. Er ist auf den Rollstuhl angewiesen und macht einen Testlauf auf dem Festivalgelände.

Auch für die blinde Gabi Rechsteiner gleicht der Eingangsbereich einem Hindernislauf. «Weil es Stufen im Weg hat und Bänke. Auch die Geländer fehlen und es hat keine Führung».

Ein inklusiver Anlass

Das 34. Theater Spektakel will aber nicht nur ein exklusives Programm bieten, es will auch ein inklusiver Anlass sein. Darum soll es im Rahmen eines Pilotprojektes in den nächsten drei Jahren für Menschen mit Behinderung besser zugänglich werden. Neben baulichen Massnahmen gibt es vor allem auch Vorstellungen mit Live-Audiodeskription oder Gebärdensprachen für sehbehinderte Menschen und Induktionsschleifen für Gehörlose.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Léonie Kaiser, Zürich
    Kultur ist Nahrung für Geist und Seele. Dies gilt auch für Menschen mit Behinderung. Sie sollen die gleichen Möglichkeiten haben, am kulturellen Leben teilzunehmen wie alle anderen. Sprache, Werte, Traditionen, Normen, die gemeinsame Identität sind die soziologischen Eigenschaften einer Kultur. Gehörlose Menschen haben ihre eigene Kultur, die eng mit der Gebärdensprache verknüpft ist. Hörende kennen diese Kultur kaum. Austausch und gegenseitiges Kennenlernen sind eine Bereicherung für alle.
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