Der erste Opernball ohne Alexander Pereira

Der Zürcher Opernhausball war immer eng mit Alexander Pereira verknüpft. Der ehemalige Hausherr brachte die zahlungskräftigen Gäste und sorgte stets auch für eine Prise Glamour. Das neue Leitungsteam um Andreas Homoki führt die Tradition weiter - ob mit derselben Anziehungskraft, wird sich weisen.

Festliche Stimmung im Zürcher Opernhaus: Erstmals bittet der neue Hausherr Andreas Homoki zum Tanz

Bildlegende: Festliche Stimmung im Zürcher Opernhaus: Erstmals bittet der neue Hausherr Andreas Homoki zum Tanz. Keystone

Wenn es am Samstagabend wieder einmal heisst «Alles Walzer», dann wird das Opernhaus so voll sein wie in den letzten Jahren. Davon zeigt sich die Eventmanagerin des Hauses, Cornelia Tschirky-Müller, gegenüber Radio SRF überzeugt.

«Wir haben heute 1400 Gäste im Haus. Politische Prominenz, Leute aus der Wirtschaft und Freunde der Oper.» Diese Gäste bezahlen 950 Franken für eine Ballkarte inklusive Dinner und Getränke. Wer nicht ganz so tief in den Geldbeutel greifen kann oder will, kann sich eine Flanierkarte kaufen: «Hier sind wir sogar günstiger geworden und haben die Preise dieser Karten von 380 Franken auf 290 Franken gesenkt», sagt Tschirky-Müller.

Wer den Zürcher Opernhausball besuchen will,  braucht nicht nur das nötige Geld, sondern auch die richtige Garderobe. Das heisst langes Abendkleid für die Damen und Frack oder Smoking für die Herren. Das gilt auch für den neuen Hausherrn Andreas Homoki. Der bekennende Jeansträger wird darum für einmal seine schwarze Levis gegen eine Frackhose tauschen!