Der Industriekonzern Bucher auf Erfolgskurs

Der Maschinen- und Fahrzeughersteller Bucher aus Niederweningen hat ein gutes erstes Halbjahr 2014 hinter sich. Die Industriegruppe hat deutlich mehr Bestellungen erhalten und mehr Umsatz erzielt als 2013 zur gleichen Zeit. Der Gewinn allerdings stagniert.

In einer Fabrikhalle wird eine Strassenputzmaschine zusammengebaut.

Bildlegende: Die Sparte «Kommunale Fahrzeuge» läuft beim Konzern «Bucher» besonders gut. Keystone

Der Niederweninger Industriekonzern Bucher selbst spricht von einem «starken» ersten halben Jahr. Der Umsatz stieg um 4,2 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken. Noch deutlicher ist der Aufwärtstrend bei den Bestellungen, diese haben um 7,8 Prozent zugelegt und liegen bei 1,3 Milliarden Franken. Erfolgreich war Bucher in allen Sparten ausser dem Bereich «Landmaschinen». Besonders gut lief das Geschäft mit den Kommunalfahrzeugen.

Russland bleibt für Bucher ein Wachstumsmarkt

Seit Bucher im März einen Vertrag mit Russland abgeschlossen hat - Strassenputzmaschinen im Wert von 53 Millionen Franken zu liefern - hat sich die Situation in Russland massiv verschärft. Der Konflikt um die Halbinsel Krim ist zu einem Bürgerkrieg in der Ukraine geworden.

«  «Ein einzelner Konzern kann in Russland nichts ausrichten, Sanktionen müssten die EU und die Regierungen ergreifen».  »

Philip Mosimann
Konzernchef von Bucher Industries

«Bucher wolle aber weiter in Russland tätig bleiben», sagt Philip Mosimann, Konzernchef von Bucher gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Vorsichtig bleibt Bucher allerdings bei den Investitionen in Russland.