Der Kanton Zürich muss den Gürtel enger schnallen

Schwarze statt rote Zahlen - auch in Zukunft. Das verlangt Finanzdirektorin Ursula Gut. Die Departemente müssen deshalb in den nächsten vier Jahren mehr einnehmen und vor allem sparen. So sollen pro Jahr 150 bis 220 Millionen Franken mehr in den Kassen landen, als bis anhin vorgesehen.

Die Zürcher Finanzdirektorin Ursula Gut fasst sich an die Brille und schaut auf ein Blatt.

Bildlegende: Hat genau hingeschaut, wo man noch sparen kann: Regierungsrätin Ursula Gut. Keystone

Vier Jahre rote Zahlen: Das sagten die Finanzprognosen des Kantons Zürich bisher für die nächste Zukunft voraus. Das sei unbefriedigend, fand Finanzdirektorin Ursula Gut und hat am Donnerstag Massnahmen angekündigt. Mehr einnehmen und vor allem sparen, heisst die Devise für die Departemente.

«Gewisse Projekte können nicht mehr im gleichen Umfang durchgeführt werden und die Departement müssen auch Leistungen kürzen», sagt Ursula Gut. Wo und wie konkret gespart wird, will Ursula Gut noch nicht sagen. «Das definieren wir dann, wenn wir das Budget machen.»

Alles in allem sollen die Departemente in den nächsten vier Jahren jährlich zwischen 150 und 220 Millionen Franken sparen. «Das wird eine grosse Anstrengung. Mit diesen Massnahmen sind wir aber auf einem guten Weg, den werden wir auch in Zukunft beschreiten müssen.»