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Zürich Schaffhausen Der Kommissionsbericht und seine Folgen

Die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft prüft in der Affäre Mörgeli / Uni Zürich, weitere Verfahren einzuleiten. Die Parteien reagieren sehr unterschiedlich auf diese Abklärungen.

Alfred Heer im Vordergrund, hinten steht Regine Aeppli und spricht in Mikrofone.
Legende: Es gibt viel zu reden: SVP-Kantonalpräsident Alfred Heer und Regierungsrätin Regine Aeppli geben Auskunft. Keystone

Wie gelangte der Bericht der Kommission Aufsicht Bildung und Gesundheit (AGB) des Zürcher Kantonsrats an die Medien? Und wurde bei der Weitergabe das Amtsgeheimnis verletzt?

Diesen Fragen geht die Zürcher Staatsanwaltschaft nach, wie Corinne Bouvard gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» bekannt gab. Zunächst gelte es jedoch, den Kommissionsbericht zu analysieren und Fakten zusammenzutragen, bevor das weitere Vorgehen entschieden werden könne.

Kompetenzüberschreitung oder Amtsmissbrauch?

Und noch ein Punkt werde abgeklärt. Nämlich, ob Regine Aeppli ihr Amt missbraucht habe, wie es die SVP aus dem Kommissionsbericht schliesst. Sie habe dem damaligen Rektor die Entlassung Christoph Mörgelis befohlen.

Regine Aeppli widerspricht dieser Darstellung. Sie habe den damaligen Rektor Andreas Fischer nur zu «entschiedenem Handeln» aufgefordert. Im Bericht der AGB ist das Auftreten Aepplis als Kompetenzüberschreitung beschrieben, was gemäss der Staatsanwaltschaft keine rechtlichen Konsequenzen hätte.

Wann die Staatsanwaltschaft erste konkrete Entscheide fällt, ist noch offen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Marlies Artho, Schmerikon
    R. Aeppli habe A.F. nur zu >ENTSCHIEDENEM Handeln> aufgefordert, dass soviel heisst, dass Sie die Entscheidung besprochen hatte, mit A. Fischer, sonst hätte er ja vielleicht gar nicht so gehandelt. Er war ja sicher auch in einer unbequemen Situation, heisst unter einem gewissen Druck. Vielleicht gab er auch deswegen, nachher den Rücktritt! Aber das ist alles Spekulation! Nur aus diesen Worten von Frau Aeppli, muss man nicht gebildet sein,, um zu verstehen, was diese Aufforderung bedeutet hatte.
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  • Kommentar von Katharina Müller, 8400 Winterthur
    "Sie habe den damaligen Rektor nur zu "entschiedenem Handeln" aufgefordert. Mit dieser Aussage ist doch bereits klar, dass bereits feststand, wie dieses "Handeln" auszusehen hat, nämlich ENTSCHIEDEN! Frau Aeppli redet sich noch um Kopf und Kragen...
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