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Der letzte CSI-Zürich «In Zürich hatten wir die schlechteste Infrastruktur der Welt»

SRF: Viele waren überrascht von der Ankündigung, dass Sie mit dem CSI aufhören. Wann haben Sie sich zu diesem Ende entschieden?

Urs Theiler: Während den letzten zehn Jahren habe ich mir immer wieder Gedanken gemacht. Alle Wiesen um das Hallenstadion wurden zugebaut. Das war für uns sehr schlecht. Wir brauchen Platz um das Hallenstadion. Das Stadion ist zwar perfekt. Aber alles rundherum ist die schlechteste Infrastruktur der Welt für ein so hochklassiges Turnier.

Was heisst das?

Normalerweise gibt es um die Haupthalle noch eine zweite, die etwa gleich gross ist. Hier gibt es nur zwei Mini-Plätze, die von uns vollgestopft sind. Als wir noch hörten, dass die kleine Eishalle hinter dem Hallenstadion, in der wir unsere Stallungen haben, abgebrochen wird, war uns klar, dass wir keine Zukunft mehr haben. Da sagten wir uns, wir machen zum Jubiläum aus dem 30. CSI nochmals einen 'Big Bang' anstatt einfach langsam abzukratzen.

Finden Sie bei der Stadt zu wenig Gehör?

Früher konnte ich beim damaligen Stadtpräsidenten Elmar Ledergeber präsentieren und der nahm die Sache mit uns an die Hand. Heute habe ich bei der Stadt keine Ansprechpartner mehr. Es dauert alles zu lang. So können wir nicht überleben.

Das Gespräch führte Vera Deragisch

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