Der Run auf die Dolder-Eisbahn

Die Kunsteisbahn Dolder verzeichnete im Dezember 2015 massiv mehr Eintritte als im Jahr zuvor. Weil die Stadtzürcher Eisbahnen Heuried und Oerlikon für öffentliches Eislaufen geschlossen sind, schnellten die Eintritte auf dem Dolder 15 Prozent in die Höhe. Damit stösst die Bahn an ihre Grenzen.

Menschen am Schlittschuh-fahren

Bildlegende: 15'000 zusätzliche Eintritte im Dezember: Die Eisbahn Dolder profitiert vom geschlossenen Heuried. Keystone

Schon der Dezember 2014 war ein guter Monat. Der Dezember 2015 habe diesen aber bei weitem übertroffen, sagt Dominic Lanz, der Geschäftsführer der Dolder Kunsteisbahn gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». 58'000 Eintritte habe man im Dezember verzeichnet, 15'000 mehr als im Jahr zuvor.

Schlange stehen für Schlittschuhe

Vor allem über die Weihnachts- und Neujahrstage kam die Eisbahn im Dolder an ihre Grenzen. Zeitweise mussten die Besucher 30 Minuten Schlange stehen, gibt Dominic Lanz zu: «Bei uns waren die Spitzenzeiten jeweils zwischen 13 und 15 Uhr. Da haben wir unsere Kapazitätsgrenzen sicher erreicht.» Dominic Lanz hat zwar mehr Personal aufgeboten. Irgendwann seien aber alle Schlittschuhe vermietet, dann könne man nur warten, bis ein Paar zurückgegeben werde.

Die vielen zusätzlichen Besucher freuen Dominic Lanz aber nicht nur der zusätzlichen Einnahmen wegen, sondern auch ganz grundsätzlich: «Es ist schön zu sehen, dass die Menschen sich die Mühe nehmen, vom anderen Ende der Stadt extra zu uns in den Dolder hochzufahren.» Dominic Lanz hofft nun, davon zu profitieren – auch nach 2017, wenn die Eisbahnen Heuried und Oerlikon wieder offen sind.