Der «Stadtsommer» steht vor Veränderungen

Am Donnerstagabend startet der «Stadtsommer», die kostenlose Konzertreihe der Stadt Zürich. Nächstes Jahr fällt dieser Anlass dem Sparkurs zum Opfer - wartet jedoch auch mit einer Premiere auf.

Sechs Konzerte an sechs Orten in der Stadt Zürich, den die Bands selber auswählen können - das ist der Zürcher «Stadtsommer». Am Donnerstagabend beginnt die 18. Auflage. Nächstes Jahr folgt dann eine Pause - denn die Stadt Zürich muss sparen, und hat darum die Gratis-Konzerte für das Jahr 2016 gestrichen.

Susanne Spreiter, als Leiterin des städtischen Popkredit für die Konzertreihe verantwortlich, zeigt sich im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» betrübt: «Im Zusammenhang mit dem neuen Kulturleitbild müssen wir Akzente setzen. Daher wurde entschieden, dass der «Stadtsommer» vorläufig nur noch alle zwei Jahre über die Bühne geht.»

Ganz verschwinden wird der Anlass jedoch nicht. Denn der «Stadtsommer» wartet nächstes Jahr mit einer Premiere auf: «Es wird zum ersten Mal ein Auftritt am Zürcher Theaterspektakel geben», kündigt Susanne Spreiter an.

Zurück in den Rieterpark

So bleibe wenigstens ein Konzert der Stadt Zürich erhalten. Susanne Spreiter sieht die Konzertreihe als wichtige Institution im städtischen Veranstaltungskalender: «Ein Auftritt am «Stadtsommer» ist für die Bands eine gefühlte Auszeichnung. Es sind Bands, die wir schon gefördert haben. Und weil wir wissen, dass die Konzerte jeweils ein grosses Publikum anziehen, ist es für die Gruppen eine grosse Chance.»

Besonders freut sie sich auf den diesjährigen Auftritt der Band «NONE OF THEM» - und zwar aufgrund der Wahl des Ortes: «Natürlich sind für mich alle Bands herausragend. Aber im Rieterpark waren wir seit 2009 nicht mehr. Und speziell ist auch, dass die Band den Ort in ihr Konzert einbinden wird.»

Das ganze Programm des «Stadtsommer» 2015 finden Sie hier.