Zum Inhalt springen
Inhalt

Zürich Schaffhausen Der SVP laufen die Gemeindepräsidenten davon

Der Gemeindepräsident von Wettswil am Albis, Hans-Peter Eichenberger, tritt aus der SVP aus. Er fühle sich nicht mehr getragen, bestätigte Eichenberger einen Bericht des «Bezirksanzeigers Affoltern am Albis». Es ist schon der dritte SVP-Austritt eines Exekutivmitglieds im Knonauer Amt.

Kartenspiel mit dem SVP-Logo
Legende: Auf dem Logo lacht die SVP-Sonne. Wettswils Gemeindepräsident Hans-Peter Eichenberger hatte in seiner Partei immer weniger zu lachen. Keystone

Mitschuld an seinem Parteiaustritt sei die Leitung der Kantonalpartei, sagt Hans-Peter Eichenberger: Sie hebe sich von der Basis ab statt mit ihr zu diskutieren. Frustriert ist Eichenberger aber auch, weil ihn seine Partei bei einer Gemeindeabstimmung, die verloren ging, nicht unterstützt hatte. Er tritt nun als Parteiloser bei den nächsten Wahlen im Jahr 2014 an.

Nicht der erste

Eichenberger ist nicht der erste Exekutivpolitiker, der aus der SVP austritt. Die Parteipräsidentin von Affoltern am Albis und ihr Amtskollege aus Obfelden gaben 2007 ebenfalls ihr Parteibüchlein ab. Der Präsident der Zürcher SVP, Alfred Heer, war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Peter-Jürg Saluz, Wetzikon
    Regierungsrat Huber hat die Differenzen mit der SVP vermutlich nur vorgeschoben, weil er sich rechtzeitig vor der Behandlung des von ihm massiv mitverschuldeten BVK-Debakels mit einer nach alten Statuten berechneten BVK-Rente auf sein Luxusschiff zurückziehen wollte. Er sollte trotzdem noch zur Rechenschaft gezogen werden. Dass die Zürcher SVP dank den Herren Heer, Mörgeli und Konsorten zunehmend anständige Mitglieder verliert, ist eine andere Sache, dafür aber eine wirklich erfreuliche.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jakob Denzler, Zürich
    Diese Männer haben Zivilcourage und tun das Richtige, im Gegensatz zum damaligen SvP-Regierungsrat Huber, der feige mitten in der Amtsperiode als immerhin vom Volk gewählter Regieirungsrat zurücktrat, wegen Differenzen mit seiner Partei... Warum "bestrafte" er die Wähler statt konsequenterweise die Partei?Statt eben wie diese Gemeindepräsidenten aus der Partei zurückzutreten. Aber eben, vielleicht spielten eben noch ganz andere Gründe bei Huber eine Rolle. Versagt als Chef (Korruptionsfal...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen