Der Tukan hat Grund zur Freude

2012 fegte ein heftiger Hagelsturm über Zürich und beschädigte die Gebäude der Stadtgärtnerei stark. Nun, nach über zweieinhalb Jahren, öffnet die Stadtgärtnerei ihre Tore wieder: Rund 15 Millionen kostete die komplette Sanierung der Anlage, die nun auch 45 Prozent weniger Energie benötigt.

In den Gewächshäusern der Stadtgärtnerei Zürich wachsen jährlich 250'000 Pflanzen. Diese werden dann in öffentliche Blumenrabatten verpflanzt oder dekorieren als Blumensträusse offizielle Anlässe, Ausstellungen und Kongresse.

Die Anlage wurde in den 1940er-Jahren erbaut. Dazu gehören eine Orangerie, ein Palmenturm und ein Arbeitshaus. Später kamen ein Tropen- und Subtropenhaus hinzu, das von exotischen Vögeln bewohnt wird, etwa von einem Tukan.

Aufwändige Sanierung wegen Denkmalschutz

Da der Bau unter Denkmalschutz steht, waren Sanierung und Reparatur nach dem verheerenden Hagelschaden von 2012 äusserst aufwändig. Trotzdem kostete die Generalüberholung deutlich weniger als zunächst geplant: Statt der ursprünglich budgetierten 24 Millionen wurden nur 15,5 Millionen Franken benötigt. Aufgrund der Sanierung benötigt die Anlage auch 45 Prozent weniger Energie.

Die Stadtgärtnerei verfügt nun auch über ein neues Besucherzentrum, Seminarräume und einen Ausstellungsraum des Produktionsbetriebes. Ab dem 1. November 2014 ist die Stadtgärtnerei für das Publikum wieder zugänglich: Der Eintritt ist gratis, die Anlage an 365 Tagen im Jahr von 9 bis 17 Uhr geöffnet.