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Zürich Schaffhausen «Der Wolf verhält sich sehr heimlich, er weicht dem Menschen aus»

Dass er kommt - damit hat der Zürcher Jagdaufseher Urs Philipp gerechnet. Er hat erste Wolfsichtungen aber erst für den Herbst erwartet. Über den Rückkehrer freut er sich und meint, der Kanton Zürich sei auf den Wolf gut vorbereitet.

Legende: Audio «Interview mit Urs Philipp (22.06.2014)» abspielen. Laufzeit 16 Minuten.
16 min

Schon länger gab es Meldungen über die Sichtung von Wölfen im Kanton Zürich. Bestätigt werden konnten solche Meldungen bisher aber nicht. Mit dem Wolf, der in Schlieren vom Zug überfahren wurde, ist nun klar: Das geschützte Tier erkundet definitiv auch den Kanton Zürich als neuen Lebensraum.

In einer Nacht von Einsiedeln nach Zürich

Der Wolf ist dem Kanton Zürich schon von verschiedenen Seiten nahe gekommen. Die nächsten gesicherten Meldungen stammen aus Einsiedeln. «Von Einsiedeln kann der Wolf in einer Nacht an den Stadtrand von Zürich gelangen», erklärt der Jagdaufseher im Gespräch mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Er habe deshalb damit gerechnet, dass das Tier bald auch im Kanton Zürich auftauche.

Urs Philipp und seine Leute haben sich deshalb über die Rückkehr des Wolfes bereits Gedanken gemacht und ein Konzept erarbeitet: «Es geht in erster Linie darum, eine vernünftige Koexistenz des Wolfes mit der Zürcher Öffentlichkeit sicherzustellen.» Gegenüber dem Mensch stelle der Wolf kein Risiko dar. Das sei wissenschaftlich erwiesen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter Wittwer, Thun
    @Urs Philipp: Warum nur, finde ich folgende Berichte: Wenn ich, gegenüber Mensch stellt der Wolf keine Gefahr dar: Stockholm - Sie hatte alleine das Gehege betreten und es nicht mehr geschafft, über Funk Hilfe zu rufen: Wölfe haben eine Wärterin im schwedischen Tierpark Kolmården getötet. Kollegen fanden die Leiche der 30-Jährigen im Freigehege des Rudels. "Wir glauben, dass es sehr schnell gegangen ist", sagte der Chef des Tierparks, Mats Höggren, der Zeitung "Aftonbladet".
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