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Zürich Schaffhausen Die Arbeitslosigkeit steigt weiter an

In den Kantonen Zürich und Schaffhausen ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober weiter angestiegen. Fachleute rechnen damit, dass sich dieser Trend in den Wintermonaten fortsetzt.

Das Eingangsportal zum Rieter-Fabrik-Areal in Winterthur.
Legende: Massenentlassungen in der Industrie (im Bild: Rieter Winterthur) treiben die Arbeitslosenzahl in die Höhe. Keystone

Rund 28'000 Personen waren Ende Oktober bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Kanton Zürich arbeitslos gemeldet.

Das sind rund 600 mehr als im September - die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozent, von 3,5 auf 3,6 Prozent. Im landesweiten Vergleich eine überdurchschnittlich hohe Quote. Es sei üblich, dass die Arbeitslosigkeit jeweils im Herbst und vor allem im Bau- und Gastgewerbe steige, schreibt das Zürcher Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) in einer Mitteilung. Das Awa befürchtet aber einen weiteren Anstieg in den kommenden Monaten. Grund: Bereits angekündigte und kommende Massenentlassungen in der Industrie. Zum Beispiel bei der Crédit Suisse oder beim Winterthurer Rieterkonzern. Sie rechne mit mehreren hundert zusätzlichen Arbeitslosen in der nächsten Zeit, sagte AWA-Sprecherin Lucie Hribal gegenüber Radio SRF.

Das Schaffhauser Arbeitsamt meldet für September rund 1400 Ganz- und Teilzeitarbeitslose, rund 100 mehr als im September. Das entspricht ebenfalls einem Anstieg von 0,1 Prozent.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Sollte die "verdam...." MEI durchgezwängt werden, würde die schweizerische Wirtschaft zusammenbrechen und die Schweiz "verarmen"! Dieses Propaganda-Szenario wird weiterhin auf höchster "Stufe" warm gehalten! Tausende Jugendliche haben keinen Job und die Arbeitslosigkeit nimmt in allen Kantonen laufend zu! Entweder wollen all diese ALV-Kunden KEINE ANDERE Büez annehmen oder aber die "ewig wachsende Wirtschaft" will sie einfach nicht beschäftigen! Es gibt IMMER 2 SEITEN eines Problems!
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  • Kommentar von Ruedi Hammer (Ruedi Hammer)
    Das kann nicht stimmen: Wir haben doch die Personenfreizügigkeit mit der EU und überall werden Fachkräfte gesucht.
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