Die Baustellen-Badis von Schaffhausen

In den Freibädern von Beringen und Neuhausen fällt der Badeplausch ins Wasser. Schuld sind Bauarbeiten, die nicht rechtzeitig beendet wurden.

Kind planscht im Wasser.

Bildlegende: Die Beringer und Neuhauser müssen woanders ins Wasser springen. Keystone

Vor einem Monat wurde das umgebaute Freibad Beringen feierlich eingeweiht - die Bauarbeiter sind aber trotzdem noch nicht verschwunden. Noch immer stehen Bagger herum, die Liegewiese ist von Erdhügeln verunstaltet.

«Ein Seich»

Beringens Gemeindepräsident Hansruedi Schuler spricht von einem «grossen Frust»: «Eigentlich sollte alles zur Eröffnung fertig sein. Man kann die Badi zwar nutzen, trotzdem ist es ein Seich.» Dennoch ist die Gemeinde nicht bereit, die Eintrittspreise zu senken, bis die Badi keine Baustelle mehr ist. Schliesslich könne man in den Becken ja ungestört schwimmen, so Schuler.

Das zweitgrösste Freibad Schaffhausens, die Rhyfallbadi Otterstall in Neuhausen, ist sogar ganz geschlossen. Die Umbauarbeiten waren trotz des milden Winters nicht rechtzeitig fertig. Erst in zehn Tagen geht das Freibad wieder auf. Die Verantwortlichen hoffen, dass dann immer noch Badetemperaturen herrschen.