Die Bevölkerung Altstettens schöpft Hoffnung

Rund 600 Leute besuchten den Anlass im Hotel Spirgarten in Zürich Altstetten, doppelt so viele, wie die Stadt Zürich als Veranstalterin erwartet hatte: Die geplante Verlegung der Tramlinie 2 bewegt die Gemüter. Denn diese erfolgt zu Ungunsten der Altstetter Bevölkerung, der Widerstand ist gross.

Ein Tram Nummer 2 fährt an einem Schild vorbei, auf dem "Dialog Altstetten" steht.

Bildlegende: Der Stadtrat sucht den Dialog und hört sich die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner Altstettens an. Keystone

Die Tramlinie 2 soll laut den Plänen der Stadt und der Zürcher Verkehrsbetriebe mit der Limmattalbahn verknüpft werden. Dadurch würden die Altstetter gleich drei Haltestellen verlieren. Dagegen wehren sich nun die Quartierbewohnerinnen und –bewohner. Im Hotel Spirgarten hatten sie Gelegenheit, ihre Anliegen dem Stadtrat vorzubringen.

Tiefbauvorsteher Filippo Leutenegger (FDP) moderierte als federführender Stadtrat den Anlass und zeigte sich beeindruckt vom Engagement des Quartiers. «Wenn ein derartiger Widerstand existiert, muss man ihn ernst nehmen. Wir werden ganz sicher unsere Schlüsse daraus ziehen und mit der Planung

nicht so weiterfahren wie bisher», sagt er gegenüber Radio SRF. Viele Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung schöpften neue Hoffnung, dass ihre Anliegen nun ernst genommen werden.

Der Zürcher Stadtrat wertet die gesammelten Vorschläge nun aus und möchte im Herbst die nächsten Schritte erneut mit der Altstetter Bevölkerung diskutieren.