Die BVK steht endgültig und erfolgreich auf eigenen Beinen

Die Zeit der Skandale scheint für die Pensionskasse des Kantons Zürich vorbei zu sein: Die Verselbständigung ist abgeschlossen und die Kasse hat bereits wieder einen Deckungsrad von fast 100 Prozent.

Thomas Schönbächler mit erhobener Hand

Bildlegende: Die Kasse ist fast wieder voll: BVK-Chef Thomas Schönbächler hat sein Ziel bald erreicht. Keystone

98,8 Prozent beträgt der aktuelle Deckungsgrad der BVK. Die Deckungslücke von beinahe zwanzig Prozent aus dem Jahr 2008 ist damit fast ausgeglichen. BVK-Chef Thomas Schönbächler rechnet damit, dass die Kasse ab nächsten Jahr wieder Reserven anlegen kann. Zur guten Entwicklung beigetragen hätten auch die zwei Milliarden Franken, die der Kanton in die marode Kasse eingeschossen hat, teilt die Zürcher Regierung mit.

In die Selbständigkeit ohne juristisches Seilziehen

Die Kasse wurde Anfang August als selbständige juristische Person im Handelsregister eingetragen. Damit ist die Ablösung der Kasse von der kantonalen Verwaltung abgeschlossen. Der Kanton habe den Prozess durchgeführt, ohne dass er die zusätzliche Frist habe in Anspruch nehmen müssen, die der Bund dem Kanton gewährt habe, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Finanzdirektion sei überzeugt, dass der Kanton die BVK auf einem «sehr guten Fundament» in die Selbständigkeit entlassen habe.

(sda; seib; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 17:30 Uhr)